Tja, nun ist es soweit, ich muss schonwieder nach Deutschland zurückkehren. Aber so ist das Leben, man kann nicht alles haben! Zum Abschluss möchte ich euch noch ein bisschen vom letzten Tag berichten, damit die Reise auch mit einem Abschlussbericht abgerundet ist ;)
Freitag morgen bin ich dann tatsächlich mit Andrej losgezogen. Natürlich mit dem Jeep! Hab mir kurz vorher noch die Sehenswürdigkeiten um Puebla angeschaut und bin auf einen alten Pass Namens: "Pasa de Cortéz" gestoßen, der sich zwischen den beiden Vulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl hinaufzieht. Diesen alten Pass muss damals Hernan Cortéz genommen haben, als er mit seinen Truppen nach Cholula eingezogen ist. Der Höhepunkt des Passes liegt auf einer Höhe von knapp 3400 m und ist nur mit einem Geländewagen zu überwinden, dachten wir jedenfalls ;)
Die ersten 20 km zum Berghang waren gut befahrbar auf geteerter Straße. Danach ging es nur noch über steinige und sandige Piste den Berg hinauf. Der Jeep war uns da eine große Hilfe und wir hatten einiges an Spaß. Die Sicht oben war leider nicht die Beste, da der Popo bewölkt war, aber naja, nächstes Mal wirds besser ;)
Sind leider auch zeitlich nicht bis nach ganz oben gekommen, auf Dreiviertel der Strecke haben wir jedoch ein nettes Restaurant gefunden, sehr schön gelegen und sogar mit eigener Fischzucht. Haben ein Bierchen getrunken und ne Portion Pommes bestellt (Andrej verträgt das normale Essen hier nicht so) und sind dann wieder runter. Die meiste Zeit hab ich Andrej fahren lassen, da ich ja schon die letzten beiden Tage gefahren bin und als Beifahrer auch meinen Spaß hatte.
Unten angekommen hatten wir noch ein bisschen Zeit bis zur Abgabe des Jeep's. Habe dann Andrej noch das beliebte deutsche Restauran "Tio Horst" gezeigt und wir haben ein Jägerschnitzel und Currywurst bestellt. Er war echt aus dem Häuschen, weil er das mexikanische Essen doch nicht so mag. Ich denke "Tio Horst" hat jetzt einen neuen Stammgast ;) Später haben wir noch das Auto sauber gemacht, denn es musste einiges mitmachen auf der Strecke. Dann haben wir das Auto abgegeben und sind mit dem Taxi wieder nach Haus.
Den Rest des Abends hab ich noch mit Vania genossen und ganz ruhig angehen lassen. Haben uns vom richtigen Italiener Pizza geholt und dann noch ein bisschen Fern geesehen. Naja und die Koffer musste ich auch noch packen.. Heute morgen waren wir noch schön frühstücken und dann gings schon ab zum Bus. Ich muss sagen, dass mir diesmal der Abschied ganz schön schwer fällt und hoffe, dass ich meine Vania bald wiedersehe. Bis dahin müsst leider auch ihr warten, denn von meinem deutschen Alltag möchte ich hier nicht berichten, das würde alles schöne in diesem Blog zerstören ;) Naja, ganz so schlimm ist es auch nicht. Freue mich schon auf euch und sende euch letzte Grüße vom Gate 52 am Terminal 2 Aeropuerto México - City!
Hallo mal wieder, diese Woche finde ich doch nochmal Zeit etwas in den Blog zu schreiben. Wie ich ja aus eigener Erfahrung weiß, ist es besser, wenn ich von meinen Erlebnissen sofort berichte, denn sonst wird das ja nix mehr ;)
Weiß jetzt gar nicht mehr wo ich aufgehört hab, aber ich leg einfach mal los.. Habe am Montag einen kleinen Ausflug nach Cholula unternommen. Vania hab ich erst zur Uni gebracht und ich bin einfach mal zu meiner alten Wohnung gefahren um Elvia, meiner alten Vermieterin, "Hallo" zu sagen. War ganz überrascht mich zu sehen, und nach einer halben Stunde Gespräch erzählt Sie mir, dass noch 2 Praktikanten dort wohnen, die ich noch kenne! Das hat mich echt überrascht! Eine Praktikantin, die damals neu angefangen hat, sie heißt Christin, schreibt jetzt ihre Diplomarbeit und wohnt dort mit ihrem Freund zusammen, hab aber nicht soo viel mit ihr geredet. Ich habe mehr mit Daniel gemacht (also nun schon der zweite den ich kenne und deshalb Daniel 2 nennen werde). Er schreibt auch seine Diplomarbeit, eigentlich in Deutschland, aber er konnte sich nicht vom Land losreißen und ist geblieben ;) Haben den Montag abend noch ein paar Bierchen getrunken und dann hab ich mich wieder nach Haus gemacht.
Achja, Montag Vormittag habe ich damit verbracht ein Motorrad oder gescheites Auto zum ausleihen zu finden. Letztendlich waren es viele Stunden vergeudeter Zeit. Hab nur einen Jeep Wrangler gefunden bei Hertz für 50 € am Tag, der aber nicht verfügbar war. ABER: Dienstag war er verfügbar und ich hab ihn dann am Abend gegen 5 ausgeliehen. Geiles Teil sag ich euch! Macht echt mal fun ohne Ende das Teil. Bin dann noch mit Vania ein Eis essen gefahren (und das kam schon an das Eis der Italiener in Deutschland ran). Dann hab ich Vania wieder nach Haus gebracht, weil Sie noch was zu tun hatte und ich bin dann nochmal mit Daniel 2 und einer Praktikantin auf die Partymeile gefahren, aber ich bin ja gefahren und wollte relativ früh wieder zuhaus sein um Kräfte für den nächsten Tag zu sparen.
Denn Mittwoch haben wir dann den zweiten Versuch gestattet ins Landesinnere zu fahren. Wir sind nun auch pünktlich um 8 losgekommen und waren mit dem Jeep bestens gerüstet. Und tatsächlich haben wir die kleine Schlucht mit der Brücke "Puente de Dios" in der Nähe von Molcaxac gefunden! So stell ich mir Mexiko vor! Alles voller Kakteen und ein angenehm warmes Klima! Der Weg zum Abgang der Schlucht hat auf jeden Fall einen Geländewagen erfordert und so hab ich mal wieder alles richtig gemacht. Haben dann bestimmt 3 Stunden zu Fuß die Gegend erkundet und sogar eine Grotte gefunden. Nur den besagten Wasserfall hab ich nicht gefunden, aber hätte mich auch gewundert wenn alles zu 100% geklappt hätte.
Auf dem Rückweg hab ich dann erstmal das Hardtop vom Jeep abgenommen und dann ging es im Cabriolet weiter. Einfach ein herrlicher Ausflug. Haben dann auch noch eine kleine Fotosession am oberen Teil der Schlucht gemacht. Die Bilder werdet ihr dann in der Galerie finden.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen kleinen Halt in Tecali gemacht, dort wird nämlich Onyx abgebaut und man kann dort zu hervorragend mexikanischen Preisen einkaufen ;) Habe mir ein wirklich erstklassiges Schachbrett zugelegt mit Figuren, für Sage und Schreibe 5 € ;) Und das in Handarbeit!!! Gibt auch viele Sachen aus Marmor und anderen teuren Steinen dort. War echt ein guter Tipp von meinen Bekannten hier.. Vania hat dann um 5 Uhr schonwieder den nächsten Termin gehabt, so hab ich mich dann zum Abendessen bei Elvia verabredet, denn Sie wollte unbedingt was für uns kochen. Das Abendessen war um 8 mit der Familie von Elvia (Sie, ihre 2 Töchter, der Sohn der einen Tochter, Daniel 2, und den 2 Hunden von Elvia^^)
Gibt aber noch was zu erzählen: Hatte ja jetzt genügend Zeit von 5-8 Uhr. Hab einfach Daniel 2 eingepackt und wir haben uns spontan zum Offroadfahren im Gelände von Cholula entschieden. Denn ich wollte ja unbedingt mal wissen was man alles von dem Wrangler abverlangen kann. Das Resultat war dann eine eineinhalbstündige Fahrt über den nächstgelegenen Berg von Cholula. Und die Pisten dort waren kein Zuckerschlecken! Als wir dann eine halbe Stunde mühevoll den Berg erklommen haben wusten wir schon, dass wir da nie wieder zurück kommen, so mussten wir dann einen alternativen Weg finden. Das war vielleicht lustig! Nebenbei war es natürlich schon dunkel draußen und man hatte keine Orientierung, bis auf die nächsten 5 m vor dem Auto. Schade, dass man sowas nicht gescheit dokumentieren kann, das war eine gelungene Tour. Mussten unterwegs auch ein paar mal umkehren, weil die Steigung von bestimmt 70° mit sandigem Untergrund auch mit einem Wrangler unüberwindbar ist. Beim Rückwärts zurücksetzen musste man auch tierisch aufpassen, dass man nicht den Hang runterfällt oder in ein metertiefes Regenrinnsal rutscht. Hat echt Bock gemacht, aber war im Nachhinein auch ganz schön wagemutig, denn wer soll einem im Falle der Fäle da oben abholen ;) Naja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Und gewonnen habe ich mal wieder viele tolle und lustige Eindrücke aus einer anderen Perspektive.
Zurück zum Abendessen: Evia hat uns mal wieder vorzüglich verwöhnt. Als Vorspeise gab es eine Kürbiscréme-Suppe und als Hauptgang eine Art Teigauflauf mit verschiedenen Füllungen. Kann ich aber jetzt auch nicht beschreiben. Hat aber echt super geschmeckt. Abgerundet habe ich das Abendessen mit meinen Mitbringseln "vino tinto" und "vino blanco" aus meiner Lieblingswinzerei Concha y Toro aus Chile.
Tja und heute sitz ich schonwieder in der Uni und nehme am Unterricht teil, naja ich nutze ihn zum Blog schreiben ;) Den Vormittag habe ich noch damit verbracht ein paar Bilder zu drucken für Elvia, sie führt ja ein Buch über alle Personen, die mal bei ihr gewohnt haben. Natürlich habe ich am Mittwoch das Update 2.0 im Buch hinterlassen und da ist mir das grausige Bild aus meinem Praktikantenpass aufgefallen, was ich unbedingt tauschen wollte. Jetzt hat Sie ein schönes Bild und noch eins mit Vania. Gefällt mir gleich besser. Hab bei der Gelegenheit gleich noch ein bisschen mit Daniel 2 geschnackt, der war auch da. Danach noch ne kurze Autowäsche um die Spuren der Rally zu beseitigen und ab nach Haus zum futtern.
Oha, und jetzt muss ich euch schreiben: hab die Karre immernoch, denn morgen hat Andrej frei. Machen dann einen Trip am Vormittag, denn Vania hat ja ihren Kongress. Teilen uns dann die Kohlen für die Geländekutsche und sehen wohin sie uns diesmal führt. Für heute war es dann alles, was es zu berichten gab. Denke der nächste Bericht wird kürzer, denn nun fehlen noch 2 Tage bis zu meiner Rückreise. Bis demnächst also und Saludos a todos!!!
Nach langer Pause melde ich mich wieder zurück aus Puebla, oder besser gesagt grad aus Cholula ausm Starbucks, denn Zuhaus geht das Internet nicht.. Heute kann ich euch endlich mal wieder ein paar Bilder präsentieren vom letzten Wochenende, sind zwar nicht viele, denn ich bin in letzter Zeit ziemlich faul geworden was Schnappschüsse angeht. Das, was man den Tag über so erlebt kann man eh nicht auf ein Foto fassen, also genieße ich lieber den Moment und lasse die Technik mal zuhaus :)
Vom letzen Wochenende hab ich ja schon berichtet, hier nochmal ein schönes Foto, damit dieser Teil abgeschlossen ist ;) Mehr Fotos findet ihr in meiner Fotogalerie. Letzten Mittwoch wollte ich ja mit Vania eine Tagesausflug machen. Hat am Ende aber nicht ganz so hingehauen wie ich mir das vorgestellt hab.. Wir sind 8 Uhr aufgestanden, aber irgendwie erst halb 11 losgekommen. Dank Vanias "Tipp", den kurzen Weg durch die Stadt zu nehmen, haben wir dann noch ne halbe Stunde im Stadtverkehr verloren und so war mir schon schnell klar, dass es nichts wird mit den Wasserfällen und der Kaktusschlucht. Ich war dann auch noch so dumm und hab jegliche Karten und mein Navi vergessen und bin nach Gedächtnis gefahren, leider ein bisschen auf der falschen Straße :) Naja, sollte wohl nicht sein. Am Ende haben wir aber noch das beste draus gemacht und sind einfach an den Valsequillo-See gefahren und haben uns ein paar Stunden am Ufer gegönnt. War dann doch noch sehr schön.
Im großen und ganzen haben wir den Rest der Woche, und nun auch das Wochenende, in Puebla verbracht. Vania hat viel in der Uni zu tun, da kann man nix machen. Donnerstag waren wir im Kino zur Premiere von Twilight 2. Alter Schwede, und was das für ein Kino war. VIP-Kino nennt sich das hier, das ist echt der Hammer! Dicke fette Ledersessel mit Liegefunktion, Bedienung am Platz mit aller Art von Getränken von Cola über Kaffee bis Cocktail und sogar Abendessen während des Films. Sowas gemütliches und edles hab ich noch nie gesehen! Sowas fehlt echt noch in Deutschland. Leider konnte ich kein Foto machen, da es sehr dunkel war.
Freitag waren wir mit Vania's bester Freundin Karla und ihrem deutschen Freund Andrej (kommt ursprünglich aus Kroatien) zum Abendessen. Andrej wohnt ein paar Häuser von Vania's entfernt, haben auch die Woche öfter was zusammen gemacht solang er Zeit hatte. Er arbeitet bei ner Firma, die Roboter in Automobilkonzernen montieren und einstellen. Also ist er grad bei VW. War mit Andrej am Donnerstag mal aufm Schwarzmarkt, das kannte er gar nicht. War echt n lustiger Trip und ich hab ein bisschen was gefunden!
Achja, zum Abendessen am Freitag: Waren wieder beim Brasilianer in Puebla, das kannte ich noch von meiner Zeit als Praktikant hier. Hat allen super gefallen! Danach sind wir noch in eine Discothek gefahren, war aber nicht so der Hit und wir sind um 2 Uhr Nachts zuhaus gewesen.
Gestern vormittag musste Vania arbeiten, ich hab ausgepennt :) Hab mich danach noch mit Carlos getroffen, der Mexikaner, der bei uns damals im Haus gewohnt hat. Sind nen Kaffee trinken gefahren und haben uns n bisschen über alte Zeiten und seinen Urlaub in Deutschland unterhalten, den er dieses Jahr gemacht hat.. Später gegen 3 bin ich dann mit Vania zum Geburtstag eines Cousins gefahren (der mit dem wir in Oaxaca waren) Das hieß für mich wieder Familie kennenlernen.. Oh man, die Familien sind hier so groß, die kennnen sich teilweise selbst nicht gegenseitig! Das Hauptgespräch zu beginn ist immer: "Wer ist denn das?" oder "Was macht denn Onkel XY jetzt?" Da find ich die geordnete, übersichtliche Version in Deutschland schon besser und persönlicher.
Am Abend waren Vania und ich noch zum Bowlen weg. Sie kam zuhaus schon mit ner eigenen Bowlingkugel und Schuhen an, da hab ich echt schon Angst bekommen! Am Ende hab ich aber haushoch gewonnen, hab fast nur Strikes geworfen, was mich selbst überrascht hat! Naja, und heute bin ich den ganzen Tag allein, da Vania nach Mexiko-Stadt musste zum Militärkrankenhaus. Da hat sie Ihren sozialen Dienst gemacht und hat heute einen Termin zur Projektnachbesprechung. Alles sehr dumm, denn so konnte ich dieses Wochenende nichts mit ihr machen. Hab aber ihr Auto und kurve in Puebla rum. Treffe mich jetzt mit Daniel, dem deutschen Praktikanten. Ich hoffe ich finde noch was aufregendes für die letzte Woche hier, solang Vania in der Uni ist. Berichten werde ich hoffentlich noch Ende der Woche davon!
Jetzt erstmal viele Grüße aus Puebla, ich schick euch auf jeden Fall ein bisschen Sonne mit rüber, denn ich kann sie zur Zeit nicht gebrauchen.. Hab ein wenig viel am Valsequillo-See getankt und bin seit Tagen in die Familie der roten Hummer eingetreten :)
Nach langer Zeit und auf Wunsch einiger Leser bin ich mal wieder auf meine Blog gestoßen. Da ich ja jetzt wieder für 3 Wochen in Mexiko bin, kann die Berichterstattung ja auch weitergehen ;) Weiß gar nicht mehr wo ich aufgehört hab, aber egal.
Bin Freitag Nacht in Mexiko Stadt angekommen und wurde herzlich von der ganzen Familie Brito empfangen. Fand ich echt klasse, dass Sie so lang auf mich gewartet haben. Sind dann erstmal in die Wohnung in Mexiko-Stadt gefahren, weil Puebla doch ein ganzes Stück weg ist. Hab dort erstmal die Geschenke verteilt ;) Über das Räuchermännchen haben sie sich echt gefreut! Sowas kannten sie nicht. Und natürlich die gute alte Ritter-Sport ;)
Am nächsten Tag haben wir noch die Tante besucht, wo wir dann auch zu Mittag gegessen haben. Hab eigentlich gedacht, dass mein Körper sich wieder an das scharfe Essen gewöhnen muss, aber ich glaube ich hab damals eine Resistenz auf Ewigkeit aufgebaut :) Kann schonwieder voll reinhauen hier.. Später sind wir dann zum nächsten Onkel aufgebrochen, die andere Tante und ihr Mann noch im Schlepptau. Also mit 7 Leuten im 5-Mann-Jeep auf nach Pachuca, was 1,5 Stunden weg ist. Dort haben wir dann ein paar Rum gekippt und ich hab zwecks Jetlag auch schnell das Bett gefunden.. Aber alles in Allem sehr gastfreundlich alle zusammen, kannte ich ja schon aus den letzten Wochen, wo ich mit Vanias Familie rumgereist bin!
Sonntag sind wir dann endlich Richtung Puebla aufgebrochen, nachdem wir Onkel und Tante wieder in D.F. abgeliefert haben. Der Weg führte uns aber nach Valsequillo zur Tante von Vanias Papa. Dort haben wir wieder gegessen und geschnackt, bis wir schließlich am Abend endlich in Puebla angekommen waren.
Montag habe ich dann bis 12 gepennt, danach gut gegessen und hab Vania ein bisschen in die Uni begleitet, jedoch ist der Unterricht ausgefallen. Haben dann ein bisschen eingekauft und Videos ausgeliehen, was auch mal ganz gut war nach der ganzen Reiserei.
Tja, und heute ist schonwieder Dienstag. Vania war wieder in der Uni und ich bin mit Alfredo (Papa) und Eduardo (Bruder) ein bisschen durch die Stadt gefahren um ein paar Sachen zu erledigen. So, und jetzt sitz ich in der Uni neben Vania, die grad noch was erledigen muss, und schreibe euch den Blog voll ;) Jetzt bin ich fertig und hab nix mehr zu berichten. Bilder hab ich noch keine irgendwie, kommt aber denke ich noch was. Irgendwie wissen wir auch immernoch nicht was wir am Wochenende machen, asi es la vida mexicana ;)
hasta entonces, nos vemos pronto por aca! saludos desde mexico
Montag, 20. Juli 2009
Irgendwann in Mexiko.. Jetzt passt der Titel erst recht zum Blog. Eine Schande, dass ich diesen Artikel erst jetzt schreibe, wo ich doch schon über 2 Monate wieder in Deutschland bin! Ein dickes Danke an Ulli, durch deinen Kommentar bin ich erstmal wieder auf meinen eigenen Blog gestoßen ;) Natürlich soll auch der Rest erfahren was ich noch auf meiner Reise erlebt habe!
Mahahual haben wir dann nach ein paar Tagen verlassen und sind weiter Richtung Norden gefahren. Schade eigentlich, denn im Endeffekt war die wirklich der ruhigste Ort und perfekt zum Entspannen geeignet! Auch hat jetzt erst recht die Geldbörse leiden müssen. Je mehr man an Cancun kommt, desto teurer wird alles. Und man ist natürlich scharf auf Mr. George Washington ($1)! Nach langer Fahrt und Hitze im Auto sind wir dann endlich in Tulum angekommen. Jetzt einfach noch eine nette Hütte am Strand finden und relaxen. Pustekuchen! Wir haben nahezu alle Herbergen am Strand abgefahren und waren erfolglos, die Saison hatte ihren Höhepunkt und wir hatten nicht gebucht! Sowas waren wir von der ganzen Reise nicht gewohnt.
Genervt und müde sind wir dann in die Stadt gefahren, da muss es doch was geben. Wieder schlechte Aussichten! Stundenlanges rumgeirre und keine Unterkunft. Wir hatten uns schon mit dem Gedanken angefreundet die Nacht im Auto zu verbringen bis wir endlich eine Hütte gefunden hatten. Und es war wirklich eine Hütte.. Absteige hoch 10, aber billig! Der nächste Tag sollte dann wieder besser werden. Ein Bungalow am karibischen Meer haben wir gefunden, auch wenns teuer war! Das Landschaftsbild hat uns dann aber doch entschädigt, die Pyramiden am Strand natürlich auch! Die Bilder sprechen für sich. Auf diesem Abschnitt der Reise haben wir unseren Reisegefährten Malte zurückgelassen. Er wollte noch unbedingt das Höhlentauchen mitmachen und brauchte dafür ein paar Kurse. Er wollte sich später wieder anschließen, gesehen haben wir ihn jedoch erst wieder in Puebla.
Nach ein paar traumhaften Tagen ging die Reise weiter nach Playa del Carmen, die letzte Station für Martin, wie sich dann leider rausgestellt hat. Dort konnte man mal wieder ein bisschen Party machen. Der Strand dort war dermaßen überfüllt, dass man sich lieber anderem gewidmet hat. So konnte man an der Strandpromenade mal nach neuen Flip-Flop umschauen oder einfach mal ein Eis essen und den Tag genießen. Abends sind wir dann mal in einen Strandclub gegangen. Der Weg hat sich gelohnt, denn wir wurden mit einer hervoragenden Feuershow überrascht mit Plätzen in der ersten Reihe.
Doch der Schein trügt mal wieder. In der ersten Reihe bekommt man doch viel Flugpetroleum ab ;) Ertan hat aber gut abgefangen, das Parfum hätte er sich den Abend auch schenken können! Am nächsten Tag haben wir noch eine kleine Reise nach Cozumel unternommen. Das ist eine Insel, die per Fähre erreichbar ist. Unterwegs gabs fliegende Fische zu sehen. Kim war ja mit seiner Freundin allein vorgefahren nach Mahahual. Ihn haben wir da wiedergetroffen und sind mit dem Motorroller über die Insel gefahren. Zufälle ist man mittlerweile gewohnt und so kam es natürlich, dass wir mitten in der Pampa auf einer abgelegenen Straße VW-Praktikanten mit dem Fahrrad getroffen hatten, die zufällig da unterwegs waren. Mich wundert echt nix mehr ;)
Next Stop: Cancun! Was soll man hierzu sagen.. Springbreak, Amis, Party.. Ich denke den Text kann ich mir jetzt einfach sparen ;)
Übrigens haben wir nach der Party noch eine Hochseeangeltour gebucht. Der größte Fehler wenn man erst 7 Uhr von der Party kommt und um 8 Uhr auf dem Boot sitzt.. Viel mitbekommen hab ich da nicht vom Angeln!
Nach einer Übernachtung sind wir dann auch schonwieder aufgebrochen in Regionen wo der mexikanische Peso wieder seinen Wert hat. Der Geldbeutel hat gelitten und schließlich steht eine lange Rückfahrt gen Westen auf dem Plan. Vorbei kamen wir noch an Chichen Itza, den bekannten Ruinen. Schöne Anlage aber alles verboten. In Yaxchilan konnte man wenigstens überall rein.. Dort haben wir auch Adrian nochmal getroffen, der mit seinem Vater unterwegs war!
Abends haben wir uns in einem Restaurant noch unseren Fisch zubereiten lassen. Wer sich jetzt wundert: man kann in Mexiko seinen Fisch oder Fleisch mit in ein Restaurant nehmen und nach Wunsch zubereiten lassen. Ich glaube das Gericht hat weniger als einen Euro gekostet und war sehr schmackhaft! So langsam merken wir aber alle, dass die Reise zuende geht. Der Elan ist verschwunden, die Sehnsucht nach Puebla kommt auf.
Die vorerst letzte Station sollte Campeche werden. Eigentlich ein schönes Städtchen, aber mal gar nichts los. Schade eigentlich! Aber drumherum wird viel gebaggert und gebaut. Ich denke ich 10 Jahren wird man sich erschrecken was entstanden ist. Cancun ist ohnehin überfüllt.
Nach einer kleinen Stadtbesichtigung sind wir dann aufgebrochen Richtung Heimat. Doch kurz vor Ende kam es doch noch zu einer Aufteilung der Gruppe. Ein Auto wollte die Nacht durchfahren (obwohl wir ohnehin schon 6-8 Stunden unterwegs waren) und das andere wollte nochmal einen Zwischenstop einlegen. So bin ich mit Nico und Saskia noch in Coatzacoalcos eingekehrt, einer Stadt nahe Villahermosa an der Küste. Vom Character her sehr interessant, denn es war ungewöhnlich aufgeräumt und jede Straße zweispurig. Jedoch keine Menschenseele auf der Straße, wie eine Geisterstadt.. Bis wir an die Strandpromenade kamen. Diese war Kilometerlang und an den Rändern von getunten und teuren Autos übersäht. Man zeigt dort gern was man hat. Wieso fragt man sich jetzt. Diese Stadt ist eine Ölstadt, quasi von Pemex gekauft. Raffinerien und Bohrinseln bestimmen hier das Tageseinkommen und so verdient man dort viel Geld. Schön wars da aber nicht und so sind wir gleich am nächsten Morgen aufgebrochen.
Das war der Urlaub, aber ganz bin ich noch nicht fertig mit den Erzählungen. Ich habe zum Abschluss noch ein paar Tage mit meiner Freundin verbracht, aber dazu schreibe ich euch nächstes Mal mehr! Und diesmal müsst ihr hoffentlich nicht so lang warten! Ich geb mein bestes!
Donnerstag, 9. April 2009
Wollt nur mal kurz bescheid geben, dass bisher alles in Ordnung ist. Sind mittlerweile gut in der Karibik angekommen und befinden uns im Moment in Mahahual, einem kleinen Ort an der Costa Maya im Süden vom Bundestaat Quintana Roo. Da es in der Osterwoche sehr voll hier ist müssen wir auch gleich heute Abend weiterfahren, weil es einfach keine Schlafplätze mehr gibt. Morgen werden wir dann Richtung Tulum fahren.
Bisher waren wir in Tuxtla, haben den Sumidero Canon angschaut. Einmal von Oben und danach sind wir auch mit dem Speedboot durchgefahren. Abends sind wir weiter Richtung San Cristobal, wo wir im Hostel am Lagerfeuer den Abend eingeleitet haben. Später sind wir noch ein bisschen zum Tanzen raus, aber nicht lang, denn wir waren alle müde.
Am nächsten Tag haben wir uns noch ein bisschen das Städtchen angeschaut und sind dann aufgebrochen Richtung Agua Azul.
Dort gab es leider überhaupt keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr und so waren wir gezwungen in das 65 km entfernte Palenque City weiterzufahren. Dort haben wir die Nacht verbracht und sind dann am nächsten Tag nochmal zurück nach Agua Azul gefahren und haben ein bisschen gebadet. Das Wetter war aber nicht ganz so pralle. Später haben wir noch Halt an einem Wasserfall gemacht und sind dann zu den Ruinen von Palenque gefahren, wo wir aber nur noch 20 min Zeit hatten vor der Schließung. Pech gehabt, war aber trotzdem Sehenswert und vielleicht fahren wir auf dem Rückweg nochmal dran vorbei.
Eigentlich wollten wir dann gleich weiter Richtung Karibik, haben uns dann aber kurzfristig doch noch anders entschieden. Uns hat die Reise noch mehr in den Süden geführt nach Bonampak und Yaxchilán.
Dort haben wir erstmal mitten im Urwald in einem Bungalow übernachtet und dann am nächsten Tag die beiden Ruinen angeschaut. Letztere war sogar fast in Guatemala und wir mussten fast eine Stunde mit dem Boot dort hin fahren. Das war auf jeden Fall die Reise Wert, die Bilder werden es beweisen.
"Ich werde später die Beiträge noch mit eigenen Bildern ausschmücken, bis dahin müsst ihr noch ein bisschen warten."
und erledigt :)
Mal schaun wann ich mich wieder melden, auf jeden Fall wird es jetzt erstmal ein bisschen mehr strandig!
Freitag, 20. März 2009
Da ich ja gestern schnell weg musste, möchte ich hier den abgebrochenen Beitrag fortsetzen. Ich denke heute komme ich dann auch zum Schluss!
Also, wo waren wir stehen geblieben? Richtig, bei den Pyramiden. Hoffe das Video hat euch gefallen, das hat einen schonmal ein bisschen in Stimmung gebracht vor den Pyramiden. Glaube insgesamt waren wir 3 Stunden in der Anlage, welche auch wirklich einiges zu bieten hat. Kleine Pyramiden gibts natürlich jede Menge zu sehen, nur zum hineingehen sind sie nicht gemacht. Die größte Attraktion war dann natürlich die Sonnenpyramide, welche mit einer Grundfläche von 225 x 225 m und einer Höhe von 63 m die drittgrößte Pyramide der Welt ist. Davor mussten wir bestimmt 20 min warten, bevor wir dann den Aufstieg wagen durften. Von oben hatte man eine wunderbare Aussicht über die Anlage und auch die Mondpyramide.
Nach einer kurzen Ausruhpause sind wir dann wieder nach unten gegangen um die nächste Pyramide zu besteigen, denn oben war es auch ganz schön windig. Übrigens gibt es unten sehr viele Händler, die einem alles mögliche andrehen wollen. Finde manchmal machen diese das Flair ein wenig kaputt. Aber im Endeffekt habe ich auch zugeschlagen und mir eine nette Statue der Göttin der Mondpyramide gekauft. Macht sich bisher ganz gut auf meinem Regal hier in Cholula. Als wir dann die Mondpyramide raufgeklettert sind hatten wir alles geschafft. Ich muss sagen der Anblick von da hat mir noch besser gefallen, da man das Ausmaß der Anlage besser erkennen konnte.
Jetzt mussten wir nur noch den ganzen Weg wieder zurück zum Auto und ab nach Haus. Wollten eigentlich die neue Autobahn nehmen, da sollte man nach 1,5 Stunden wieder in Puebla sein. Unsere Mexikanerin "wusste" aber den Weg und so sind wir wieder im bescheuerten Verkehr von D.F gelandet. Sind dann sogar noch durch die Berge gefahren, also keine Autobahn und waren dann nachts irgendwann wieder zuhaus. Bis auf die Autofahrt hat sich der Tag aber gelohnt ;)
Kommen wir dann endlich mal wieder zum aktuellen Stand, unserem letzten Wochenende! Diesmal sind wir zu 4. mit Ertan, Eugen und unserm mexikanischen Mitbewohner Carlos an den Strand gefahren. Die erste Nacht haben wir in Oaxaca verbracht und sind ein bisschen rausgegangen. Hat sich aber nicht wirklich gelohnt, da wir gleich am nächsten Tag um 7 Uhr weitergefahren sind. Denn jetzt stand uns das schlimmste Stück bevor. 7 Stunden durch die Berge mit einer Kurve nach der anderen. Unterwegs laufen auch mal ein paar Kühe auf der Straße rum, hab sogar noch einen Film davon gemacht.
Habens aber ganz gut gemeistert würd ich sagen und wir waren ca. 2 Uhr am Strand von Puerto Escondido. Zum Essen gabs natürlich erstmal frischen Fisch für umgerechnet 4 €. Danach haben wir uns erstmal ein Hotel gesucht, hat dann pro Nacht das gleiche gekostet wie das Mittagessen :) Sind auch nur eine Nacht geblieben.. Eugen und ich haben erstmal ne Runde gepennt, während die anderen beiden Angelzeug gekauft haben. Ausgerüstet mit selbstgebauter Angel und Köder sind wir dann ab zum Strand, haben aber nix gefangen. Naja, vielleicht mehr Glück am nächsten Tag.. Haben nix groß gemacht und sind dann den folgenden Tag zum nächsten Strand gefahren, wo dann gar nix los war. Also keine Leute, und das hat uns gefallen :)
Mit Angelzeug im Schlepptau sind wir dann losgezogen und haben den ganzen Tag vergebens versucht einen Fisch zu fangen. Neben uns hat einer einen dicken Thunfisch rausgezogen, der bestimmt n Meter lang war. Wir haben den Fisch immer nur aufm Teller gesehen :) Die Wellen sind sehr stark in Puerto Escondido, deswegen ist es auch eines der beliebtesten Surferziele nach Hawaii. Den Abend haben wir dann bei uns vor der Haustür verbracht. Ein armer Pelikan mit gebrochenem Flügel lief da rum, ist dort schon bekannt. Für Fotomotive ist das natürlich günstig, da er nicht so schnell weg kann :) Der Sonnenuntergang ist natürlich herrlich gewesen und das Feierabendbier hat gleich doppelt so gut geschmeckt.
Am letzten Tag, was ja schon ein Montag war, den wir uns freigenommen haben, sind wir nochmal zu einer Lagune gefahren und haben unser Glück mit Süßwasserfischen probiert. Eugen hat einen dicken Wels gefangen und ich nen mickrigen anderen Fisch.. Beides nix gescheites und so haben wir einfach das Boot noch ein bisschen durch den Dickicht gelenkt um noch ein bisschen Spaß zu haben. Gesättigt vom Fischessen danach sind wir dann gegen 2 Uhr aufgebrochen um ins 10 Stunden entfernte Puebla zurückzukehren. Schade, denn der Strand gefällt mir irgendwie besser :) Zum Abschluss noch ein Video vom "Durch die Berge fahren".
Bis demnächst, bald werdet ihr auch noch mehr bekannte Gesichter auf den Bildern finden, denn Martin und Andreas kommen mich dann besuchen um die große Yucatanreise anzutreten. Bis dahin alles gute von mir aus und saludos
Donnerstag, 19. März 2009
Heute möchte ich mal versuchen die Tage bis zum letzten Event aufzuholen. Deshalb werdet ihr wieder mit 3 Berichten auf einmal gepeist :)
Das erste Event hat in Veracruz stattgefunden. Dort wahr nämlich Carnaval, wie man das hier nennt. Ein bisschen anders als bei uns, Krawatten schneidet hier keiner ab! Dafür gabs eine Festumzug von 4 Stunden, der von ca. 800.000 Leuten beschaut wurde.
Man muss dazu sagen, dass wir einfach drauf los gefahren sind, kein Hotel gebucht haben. War aber nicht so schlimm. Wir haben nach langer Suche einen netten alten Mann gefunden, der uns für n Appel und n Ei parken und duschen lassen hat. Er hat die ganze Nacht auf unser Auto aufgepasst bis wir dann endlich um 7 Uhr morgens, nachdem wir auch die letzte Party mitgenommen haben, "nach Haus" gekommen sind. Wir haben dann noch ein bisschen gepennt im Auto und sind dann nach früh nach Haus gefahren. Wollten eigentlich noch den ganzen Sonntag in Veracruz verbringen, aber es hat wie aus Eimern geregnet (ja, das kann man sich gar nicht vorstellen..) Schaut euch in Ruhe die Bilder an, die Eva geschossen hat. Wahnsinn wieviele Leute da tagsüber am Strand waren oder?
Das folgende Wochenende waren wir ja nochmal mit Gloria, einer Freundin von Kim, in D.F. Wir sind aber erst Samstag losgefahren, weil wir Freitag mal wieder in Cholula raus waren. Glaube wir sind erst gegen Mittag losgekommen und waren pünktlich zur Rush-Hour (Hauptverkehrszeit) in der Stadt unterwegs. Das natürlich ohne zu wissen wo wir eigentlich hinmussten. Nach 2 Stunden Irrfahrt haben wir dann doch den Treffpunkt gefunden, die arme Gloria musste die ganze Zeit dort warten. Wir sind dann zu ihrer Tante gefahren um unser Zeug wegzubringen, danach gings nach Xochimilco gefahren. Das ist ein Teil in Mexiko-Stadt, wo man auf kleinen Booten durch Kanäle geschippert wird.
Abends sind wir dann noch ein bisschen mit Gloria rausgegangen, wollten eigentlich früh wieder nach Haus um am nächsten Tag für Teotihuacán fit sind. Naja wir waren dann doch erst um 5 Uhr zuhaus und haben auch nicht zu schlecht getrunken gehabt :) Habens dann aber dann doch rechtzeitig geschafft in die Puschen zu kommen und nach einer weiteren Stunde im schönen Stadtverkehr haben wir dann auch rausgefunden. Glaube nach 2 Stunden waren wir endlich da. Man hat die Pyramiden schon von weitem gesehen. Wir waren schon fast drin, sind dann aber doch nochmal raus weil uns der Mittagshunger geplagt hat. Nach einer weiteren Stunde haben wir dann die erste kleine Pyramide bestiegen. Vorher noch eine Sache die eigentlich relativ wichtig ist. Vielleicht habt ihr schon bei den Bilder vom letzten Mal in Cholula gesehen, dass da irgendwelche Männer aufm Pfahl sitzen. Was machen die Jungs nur da oben? Die Aufklärung ist, dass es die Voladores sind, die ein altes Ritual vollziehen. Schaut euch das Video an und ihr wisst wie es durchgeführt wird:
muss jetzt schnell weg.. mist! Unsere WG hat zum essen eingeladen.. ich mach morgen hier weiter ;) Viel Spaß dann erstmal mit dem ersten Teil der Reise!
Mittwoch, 18. März 2009
Heute nur ein kleiner Zwischenbericht, damit ihr merkt das ich auch noch da bin ;) Leider geht seit Tagen bei mir das Internet nicht, und es ist etwas schwierig die Bilder ins Netz zu laden, deshalb müsst ihr euch diesmal noch ein bisschen gedulden bis es weitergeht! Dafür gibts aber wieder schöne Bilder vom Strand ;)
Also bis hoffentlich bald, ihr hört von mir!
Montag, 9. März 2009
Nach langer Zeit melde ich mich dann auch mal wieder. Heute gibt es auch wieder 3 Beiträge auf einmal damit ich so langsam mal aufhole.
Eigentlich hätte ich diese Sache hier noch zum letzten Beitrag zählen können, denn wir waren den Tag nach unserer Besichtigung des Africam einfach nochmal in Cholula unterwegs. Wir sind nochmal auf die Pyramide gestiegen und haben danach den Zocalo angesteuert. Zu unserer Überraschung war dort grad eine Art Karneval. Die Leute haben sich alle verkleidet und die ganze Zeit getanzt. Vor allem Eva musste mal wieder dran glauben und wurde zum tanzen aufgefordert.
Danach sind wir über den Markt geschlendert, ich finde manche Bilder sind richtig gut geworden, da kriegt man so ein bisschen den Eindruck wie es da wirklich ist. Im Grunde haben wir eigentlich nur die Zeit tot geschlagen, denn am Abend lief der Superbowl, das größte Sportereignis der USA. War ganz nett anzuschaun muss ich sagen.
Kommen wir zum nächsten Wochenendtrip. Dieser hat uns das erste mal in die Hauptstadt geführt. Und das auch noch mit unserem Auto. Keine Panik, wir hatten einen Mexikaner dabei, der den Weg kannte und somit ist der Verkehr dieser 30 Millionen Stadt dann nur noch halb so schlimm, auch wenn das schon reicht. Wer da fahren kann, der braucht keine Angst vor anderen Städten haben. Allein in der Stadt haben wir bestimmt 1,5-2 Stunden gebraucht um zu seinem haus zu kommen. Da wir ja ziemlich spät am Samstag angekommen sind, waren wir einfach noch ein bisschen aus. Hat sich echt gelohnt! Ein anderer Arbeitskollege von Kim, der auch sein Wochenende dort verbracht hat, hat uns sozusagen rumgeführt. So haben wir zum Beispiel in einem Club fast 20 € Eintritt gespart, da man sich kennt :) Touristisch interessant wurde dann der Sonntag. Christians Schwester und ihr Mann haben uns durch die Stadt geführt. Christian ist übrigens der Mexikaner unter uns. Erst haben wir traditionell im Zentrum gegessen und sind dann Richtung Zocalo gegangen. Unterwegs sind wir auch an einigen kolonialen Gebäuden vorbeigekommen. Dort ist mir sofort aufgefallen, dass alle ein bisschen schief stehen.
Das kommt daher, dass dort wo die Stadt war ursprünglich ein See war. Der Untergrund ist dadurch sehr weich und die Gebäude geraten in Schieflage, wie man vielleicht auf dem Bild erkennen kann. Ein Stück weiter haben wir die Post besucht. Ich wollte dann doch mal ausprobieren wie lange es dauert eine Postkarte zu verschicken, also habe ich eine gekauft, beschrieben und ab in den Postkasten. Ich hab die Karte am 8.2. abgeschickt und sie ist am 5.3. angekommen. Ich habe eigentlich mit 2 Monaten gerechnet :) Unterwegs kommt man an vielen tollen Gebäuden vorbei. Viele Museen, Theater und dergleichen. Auch der Torre Latinoamericana, dem ersten Hochhaus Lateinamerikas ist ein Wahrzeichen des Zentrums.
Nicht weit entfernt kommt man direkt auf den Zocalo mit einer Riesenfahne und Regierungsgebäude. Da unserer Stadtführer (der Mann von Christians Schwester) dort seinen Zivildienst abgeleistet hat, konnte er uns viel interessantes erzählen.
Später haben wir uns dann nochmal aufgetrennt. Die Reiseführer hatten Hunger und die Jugend ist ab in Richtung Schwarzmarkt gezogen. Dort findet man ja wirklich alles was man sich denken kann. Von Klamotten über Blumen und Essen bis hin zu DVD und Uhren. Wir haben uns für einen DVD-Player für die Küche bei uns entschieden. Das Ding kann alles (VCD, DVD, MP3, USB, DivX, ...) und hat nichtmal 20 € gekostet. Danach war es dann auch schon abends, so haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Am Ende haben wir noch die Reforma passiert, wo die moderneren Gebäude der Stadt rumstehen. Ist auch nicht schlecht anzuschaun!
Das wärs eigentlich zum Thema D.F.. Die nächsten Tage gibt es aber auch noch mehr zum lesen, denn wir waren nochmal da und haben die Stadt wieder anders erlebt. Dazu aber später mehr!
Kommen wir nun zum nächsten Trip. Diesmal ein Tagesausflug nach Tepoztlán, einer kleinen Stadt ca. 3 Stunden von Puebla, wenn ich mich recht erinnere. Die Stadt an sich ist halt normal wie jede andere in Mexiko, dafür hat diese eine Besonderheit. Hoch oben in den Bergen kann man eine Pyramide erspähen. Mal sehen wer sie findet! (Habs auch in der Galerie unter das Bild geschrieben)
Um dort hinzukommen geht man einen Weg entlang, bei dem man 430 Höhenmeter überwindet. Wir waren nach ca. 45 Minuten oben und ein wenig aus der Puste. Weiß auch nicht warum wir da so hochgerannt sind! Wir haben dann erstmal ein bisschen auf der Pyramide rumgesessen und die Aussicht genossen.
Zur Pyramide selbst kann ich nicht viel sagen. Ich weiß nur, dass es die Stadt Winterresidenz der Azteken war und alles weitere könnt ihr euch gern bei Wikipedia durchlesen. Das einzige was ich dort nicht bestätigen kann ist der "gefährlich" Aufstieg. Ok, er war anstrengend, aber nicht das, was ich mir unter gefährlich vorstelle. Zum Schluss habe ich noch ein kleines Video für euch gebastelt. Ein paar Trommler haben sich ein bisschen Geld verdient, indem sie gegen die Abendsonne gespielt haben. Viel Spaß mit dem Video, was leider ein bisschen kurz geraten ist.
Somit verabschiede ich mich dann auch für heute. Jetzt ist nicht mehr allzuviel aufzuholen. Ich hoffe ich kann euch die Woche noch auf den neusten Stand bringen und sende euch einfach erstmal viele Grüße aus Puebla.
Freitag, 27. Februar 2009
Heute versuch ich mal ganze 2 Sachen auf einmal zu schreiben, und das obwohl ich eigentlich gar keine Zeit hab :) Mal sehen was unten bei rauskommt..
Fangen wir mal mit der Feria an, nämlich in einem Nebenort von Puebla namens Chachapa. Eingeladen wurden wir von einem Arbeitskollegen. Irgendwie ist aus ein paar Praktikanten eine ganze Horde geworden, war aber nicht weiter schlimm :) Ach ja, eine Feria ist bei uns sowas wie eine Kirmes, bloß irgendwie besser :) Viele Attraktionen, Fressbuden, Markt und am Ende noch ein dickes Feuerwerk was seinesgleichen sucht! Jaime, mein Arbeitskollege hat uns auch zu seiner Familie zuhaus eingeladen. Wir haben auf dem Hof gesessen und Mole gegessen, dabei auch ein paar Tequila getrunken wie man auf folgendem Bild unschwer erkennen kann :)
Da es am Abend kalt wurde, und wir eigentlich gar nicht so viel Zeit eingeplant hatten haben wir noch ein paar Jacken bekommen. Die Farbkombinationen und Schnitte der Jacken fanden wir alle sehr amüsierend! Neu eingekleidet sind wir erstmal zum Rodeo gegangen. War echt mal ne Erfahrung, aber man musste für meine Geschmack zu lange zwischen den kurzen Ritten warten. Aber dafür gibts ja Zuckerwatte :) Anschließend sind wir noch ein bisschen über die Feria geschlendert, haben eine unechten Bullen geritten und anschließend das Abschlussfoto geschossen im Haus unseres Gastgebers.
Wie ich grad in der Reihenfolge der Bilder sehe waren wir wohl doch nachher erst Bullenreiten, aber ich hab jetzt keine Lust alles nochmal zu schreiben :) Denkt euch euren Teil und puzzelt ein bisschen die Bilder zum Geschriebenen.. Tja, und weil ich heute einen netten Tag habe schreibe ich gleich weiter von der nächsten Etappe:
Jaaaa.. Da is noch ein Ausflug den ich zwischendurch gemacht hab. Den kennt ihr aber schon, das war mal wieder Pie de la Cuesta! Viel gibts da gar nich zu erzählen, eigentlich haben wir nur in der Hängematte gelegen und sind Samstag abend mal raus nach Acapulco. Im Prinzip das gleiche wie letztes Mal. Deswegen gibts auch keine Bilder, schaut sie euch einfach in der Galerie an :)
Und weils so schön ist kommt gleich noch ein Beitrag hinten dran.. Sonst werd ich hier nie fertig mit dem schreiben. (in der Zwischenzeit war ich eine Stunde abwesend und hoffe ich schreibe nicht zu viel Blödsinn...) Also wo waren wir? Fangen wir einfach mit einem Rätsel an :) Was seht ihr auf dem nächsten Bild?
Die Auflösung hat etwas mit diesem Bild und einem Fenster zu tun -Bitte klicken-
Da ihr jetzt alle wisst was hier los ist kann ich ja weiterschreiben. In Puebla gibt es einen Safaripark namens Africam. Den haben wir an einem Wochenende besucht. Man fährt dort mit dem eigenen Auto durch und kommt an so manchem Tier vorbei. Von Affe bis Zebra haben wir alles gesehen was in der Wildnis so rumkriecht und auch Beine hat. Naja, fast alles. Hab aber auch ein paar Rehe gesehen, denen es bestimmt grad klimatisch besser ergeht als denen in Deutschland. Ich fand ein bisschen komisch, dass man an dem Nashorn hier einfach so vorbeifahren konnte und die Elefanten eingesperrt waren.. Aber so ist Mexiko :)
Hm, weiß jetzt gar nicht mehr groß was ich schreiben soll. Man fährt halt durch verschiedene Reservate die mehr oder weniger Interessant oder auch gefährlich sind. Sieht man auch alles auf den Bildern. Am Ende gab es noch einen Bereich den man zu Fuß begehen konnte. Dort konnte man eine Show mit Vögeln (Spatz bis Geier) und andere Tiere anschaun. Weil ich jetzt so ziemlich am Ende angelangt bin und auch nicht mehr soo viel zu schreiben habe, möchte ich euch zum Abschluss mein Lieblingstier des Ausflugs vorstellen.
Jetzt weiß auch wo das Sprichwort "Rot wie ein Pavianarsch" herkommt :) So, das wars dann auch erstmal für heute. Ich habe lange genug drangesessen und es fehlt immernoch so viel. Nächstes Mal gibts wohl wieder 3 für 1 (Was in Mexiko immer 3x1 geschrieben wird) Mit vielen Grüßen verabschiede ich mich für heute und wünsche ein schönes Wochenende, welches ich wohl in der Hauptstadt verbringen werde.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Weiter gehts mit neuen Sachen. Leider finde ich nicht die Zeit die ich möchte um hier mal alles auf den neusten Stand zu bringen. Mal sehen ob ich irgendwann wieder von dem schreiben kann, was ich auch wirklich als letztes gemacht hab ;)
Diesmal schreibe ich ein bisschen von Taxco. Die Stadt ist, wie die letzte auch, in den Bergen gelegen und bietet viele kleine Gässchen und nette Häuser. Sieht ein bisschen aus wie früher, als ob alles noch so gebleiben ist wie zu alten Zeiten. Da wir den Tag zuvor in Cholula lange raus waren, haben wir auch kein Intensiv-Sightseeing betrieben.
Nagut, vielleicht ein bisschen :) Aber ich persönlich finde es auch mal schön einfach den Moment zu genießen. Man macht einfach das, was die Bewohner der Stadt tun. Man setzt sich irgendwo hin, entspannt, genießt das Leben und trinkt vielleicht ne Pina Colada dazu :) Das haben wir in der Tat den größten Teil des Tages gemacht.
Jetzt aber nochmal von vorn.. Die Fahrt war eigentlich ganz gut, alle warten ein bisschen müde und endlich haben wir das Stadttor passiert. Danach wurde die Fahrt für den Fahrer ein wenig interessanter! Auf einmal wurden die Straßen immer enger und letztendlich auch mal so eng, dass man schon die Spiegel einklappen musste um durchzukommen. Und weil das noch nicht reicht ging es auch noch bergauf und um eine Kurve. Sieht auf dem Bild unspektakulär aus, aber wers nicht glaubt der sollte einfach mal hinfahren :)
Den Engpass überwunden mussten wir nun endlich mal parken. Mitten in der kleinen Stadt, Verkehr ohne Ende und keine Ahnung von nix. Man steht natürlich irgendwo im Weg und muss sich dann Worte wie "pinche cabron" anhören, was so viel heißt wie "dämliches Arschloch".. Naja, ich fands eher lustig! Dann kommt ein kleiner Junge und fragt ob wir parken wollen. Na klar! Und wo? Der Junge meint wir sollen ihm nachfahren. Daraufhin rennt der Bengel los und das bestimmt 1 km steil bergauf! Irgendwann haben wir ihn dann eingesammelt.. Nich das er uns noch umkippt ohne Puste!
Geparkt und endlich wirklich angekommen konnte es dann losgehen. Erstmal sind wir ein bisschen was essen gegangen, wie man sich denken kann waren es Tacos. Dann haben wir einen Markt gefunden, der am Wochenende natürlich aus allen Nähten platzt! Mit einem frischgepressten Orangensaft in der Hand haben wir dann auch zum Zocalo gefunden, wo auch wie immer eine Kirche zu finden ist. Sehr schön gemacht muss ich sagen. Und das nicht nur von außen! Zu unserem Glück hat auch später noch eine Hochzeit stattgefunden und es gab ein bisschen was zu sehen.
Viel mehr gibt es gar nicht zu erzählen. Wir sind einfach nur gelaufen und gelaufen. Durch Gassen und Straßen, und jede hatte ihren Charme. Besonders die kleinen Balkone fand ich schön. Viele waren auch mit Blumen geschmückt und so war alles gleich viel gemütlicher!
In einer Gasse konnten wir ein kleines Spektakel mitverfolgen. Wir wurden Zeuge wie ein paar Ameisen ihr Abendbrot nach Haus bringen. Und zwar war das eine dicke Kakerlake. Die Schwierigkeit bestand darin, diese Kakerlake so ungefähr 20+ Stufen hochzutragen. Also teilweise senkrecht die Wand hoch. Unglaublich welche Fähigkeiten und Koordination solche kleinen Tiere besitzen. Die Natur hat schon ordentlich was zu bieten!
Erschöpft vom Laufen und den Strapazen der letzten Nacht haben wir uns dann noch in eine Pizzeria geschleppt, wo wir bei Sonnenuntergang einen herrlichen Blick vom Dach des Restaurants über die Stadt hatten. Alles in allem hat sich der Tagesausflug mal wieder mehr als gelohnt und wir konnten beruhigt nach Haus fahren. Wo es uns das nächste Mal hin verschlagen hat verate ich einfach im nächsten Beitrag. Bis dahin ein wenig Geduld, ich geb mein Bestes ;)
Dienstag, 10. Februar 2009
Heute kommen wir dann auch "schon" zum letzten Teil der Reise.. Wieder zurück über Guadalajara sind wir dann in Guanajuato gelandet. Wieder mal eine schöne Stadt mitten in den Bergen wo früher mal Silber abgebaut wurde. Silber ist ja wie wir alle wissen ein lukrativer Rohstoff und so wurde auch hier genug Geld für Architektur ausgegeben. Heute glänzt die Stadt mit herrlicher Architektur, sogar ein Theater kann man dort finden, was für kleine Städte eher ungewöhnlich ist.
Weiterhin hat mir an der Stadt gefallen, dass nicht alles so gerade gebaut ist. Viele Gassen mit ordentlich Treppen. Man kann sich auch leicht verirren wenn man sich nicht auskennt. Uns ist das natürlich auch passiert, aber eigentlich braucht man dann nur wieder bergab laufen und man findet sich wieder im gewohnten Ambiente. In Guanajuato gibt es auch viele Junge Leute, weil es eine Studentenstadt ist. Abends ist in der Stadt um den Zocalo die Hölle los. Man kann entweder Bars besuchen, das Salsabein schwingen oder danach noch in einen Club zum totalen Abschuss gehen. Haben wir natürlich alles mitgenommen und sind immer sehr spät bis gar nicht ins Bett gekommen. Aber dafür ist man ja noch jung.
Vielleicht hier noch ein kleiner Ausschweifer allgemein. In México gibt es in der Regel viele junge Leute. Man merkt schon auf der Arbeit, dass manche Arbeitskollegen schon mit 20 Jahren fertig mit dem Studium sind und arbeiten. Ob die dann besser sind is in Frage gestellt, denn das Bildungssystem hier im Lande ist nicht grad das beste. Erfolgreich ist man nur wenn Mami und Papi viel Geld auf der Kante haben und den Kinder eine gute Ausbildung in Privatschulen und -universitäten spendieren.
Bevor ihr euch die Bilder anschaut muss ich auch noch was anmerken! Es sind einige gruselige Bilder enthalten aus denen man besser kein Poster druckt. Bevor ihr es euch anschaut, seid gefasst auf Dinge die ihr lieber nicht gesehen haben wollt. Für alle diejenigen, welche die Bilder immer vorm lesen anschaun: Pech gehabt :) In der Tat gehen die Mexikaner hier viel lockerer mit dem Thema Tod um. (jetzt wisst ihr was euch erwartet..) Am Tag der Toten im November gibt es hier richtige Feste, und wenn jemand stirbt trauert man nicht, sondern weiß, dass derjenige jetzt in einer besseren Welt ist und immer um einen herum. Die Bilder sind aus einem Museum, alles sind echte Menschen, die in kürzester Zeit mumifiziert sind. Manche Mumien sind weniger als 40 Jahre alt. Das Klima und die Bodenbeschaffenheiten konservieren die Leichen und der Mumifiyierungsprozess setzt sehr schnell ein. Draußen vorm Museum kann man auch T-Shirts und Hüte mit Bildern drauf kaufen, was für meinen Geschmack dann doch ne Nummer zu weit geht. Wenn man sich vorstellt, dass man seine Verwandten, die man vielleicht noch persönlich gekannt hat, im Museum anschaun kann, dann ist das schon ne starke Nummer. Jetzt aber wieder zurück zur weniger unangenehmen Sache, denn ich war schließlich im Urlaub.
Viel mehr als durch die Gassen laufen kann man dann doch nicht. Nagut, man kann noch mit einer Schrägbahn auf den Berg fahren :) Haben wir auch gemacht und wiedermal waren wir überwältigt vom herrlichen Blick über die Stadt. Wir sind abends hochgefahren und haben gewartet bis die Sonne untergeht um noch den Blick mit den vielen kleinen Lichtern zu genießen.
Alles in allem haben wir in diesem Urlaub eine Menge verschiedener Sachen erlebt, die alle einen Bericht wert sind. Schade, dass man hier nicht die Zeit hat um alles zu schreiben, denn dann kann ich echt ein Buch draus machen. Mit vielen Erlebnissen und auch ein paar "Tränen" über das Ende der Reise sind wir dann zurück nach Puebla gekehrt. Der Urlaub war super, der nächste muss einiges bieten um da mitzuhalten :) Aber ich glaube eine Reise durch Yucatan wird mindestens genau so erlebnisreich wie meine letzte.
Übrigens sitze ich heute mal nicht zuhaus an meinem Schreibtisch, sonder einfach mal bei uns im Starbucks mit einem Cappuchino. Neben mir sitzt Ertan und schreibt auch seinen Blog. Das Internet gibts hier nämlich umsonst und so hat man gleich mal ein anderes Ambiente, auch wenns sehr amerikanisch ist. Die Amis nennt man hier übrigens Gringos :) Man wird auch selbst für einen Gringo gehalten bis man dann zu verstehen gibt, dass man Deutscher ist. Auf einmal sind die Leute supernett zu einem :) Jaja, die Amis habens schon nicht leicht auf der Welt :) Ich für meinen Teil habe jetzt genug geschrieben und melde mich für heute ab. Nächstes Mal gibts wieder was aus der Nähe von Puebla, also viele Grüße und lasst es euch gut gehen.
Mittwoch, 4. Februar 2009
So, da bin ich wieder mit dem nächsten Bericht. Wenn ich so die Bilder sehe, die ich noch veröffentlichen muss wird mir ganz anders :) Deswegen muss ich mich langsam mal sputen mit meiner Arbeit ;)
Unsere Reisegruppe hat sich ja schon in Guadalajara aufgetrennt, so waren wir dann nur noch zu dritt unterwegs. Das heißt ich war mit Eva und Sophie unterwegs, die endlich wieder einigermaßen gesund war um zum nächsten Ort zu reisen. Wir sind also in Guadalajara in den Bus gestiegen und nochmal komplett in die andere Richtung gefahren.. Wir wollten ja unbedingt noch an den Strand und ich muss sagen wir haben mal wieder alles richtig gemacht! Insgesamt hat mir der Ort echt sehr gut gefallen. Ein kleines Dorf zwischen Pazifik und Lagune, viel Strand, einige nette Bars und sonst einfach alles was man zum entspannen braucht! Hier auf dem Foto seht ihr mal den Blick aus dem Hotel Richtung Lagune:
Einfach herrlich da, man kanns gar nicht beschreiben! Ich fand sogar die kleinen Mitbewohner im Zimmer lustig :) Keine Angst, die haben nichts gemacht, die kleinen Eidechsen. In den Ort hat es auch viele weitere Ausreiselustige Leute gezogen. So haben wir auch eine Deutsche kennengelernt, die vor 17 Jahren aus Berlin dorthin gezogen ist und jetzt ihr deutsches Restaurant da führt. Eine richtige Freude war ein leckeres Champignon-Schnitzel mit Bratkartoffeln am letzten Tag. Das hat sowas von gut geschmeckt, dass mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen läuft, wenn ich dran denke!
Und noch eine sogar berühmte Person hat unsere Wege gekreuzt. Gerhard Hetz, ein Olympia-Medalliengewinner im Schwimmen aus dem Jahr 1964 hat dort sein Hotel, wo wir zufälligerweise übernachtet haben. Natürlich ist er jetzt schon älter, wir haben aber viel erzählt und er hat sich so gefreut, dass wir in Puebla bei VW arbeiten. Dort war er nämlich früher zum Höhentrainig bei deutschen Familien von Volkswagen untergebracht. Ein Autogramm konnte ich auch noch ergattern. Von seinen ganzen Autogrammkarten sind jetzt noch 4 übrig, so bin ich wohl einer der letzten, der eine ergattern konnte!
Neben den netten Leuten haben wir auch einige schöne Ecken Mexikos kennengelernt. Der Strand vor der Haustür war schon schön, jedoch sind wir noch eine halbe Stunde mit dem Taxi an einen anderen Strand gefahren, der wirklich ein Traum war! Einerseits bot sich eine abgelegene Bucht wunderbar zum entspannen an, da wirklich keine Menschenseele dort war außer uns. Natur pur!
Am eher kommerziellen Strand von diesem kleinen Örtchen, dessen Name ich irgendwie vergessen hab, konnte man auch noch gut den Nachmittag verbringen. Weiter Strand mit flachem klaren Wasser, das auch noch pudelwarm war. Was will man mehr? Lustig waren auch die Pelikane, die sich waghalsig kopfüber ins Meer stürzen um einen Fisch zu ergattern. Ich glaube das waren 1000ende von den Vögeln. Auf einem anderen Bild sitzen sie hinten auf den Steinen rum und warten auf den kleinen Hunger..
An diesem Ort haben wir auch eine kleine Bootstour durch eine Art Dschungel gemacht. Dort gab es viele kleine Krebse die im Geäst sitzen. Vielleicht erkennt ihr sogar welche auf den leider mislungenen Bildern.. War auf jeden Fall sehr lustig da durchzufahren. Naja, irgendwann gehts auch wieder zurück zum Hotel. Abends sind wir immer ein Bierchen trinken gegangen und da lernt man wie eigentlich immer irgendwelche Leute kennen. So haben wir den Abend noch ein bisschen bei Einem privat auf dem Dach gesessen und was getrunken. Eigentlich habe ich mich mit ihm für den nächsten Tag zum Hochseeangeln mit seiner Familie verabredet. Ich sollte 6 Uhr morgens vor seinem Haus sein. Wie das so mit den Mexikanern ist bin ich natürlich umsonst aufgestanden, denn es war keiner da.. Bevor ihr mich bemitleidet: Hier in Mexiko ist das immer so! Wie dumm von mir ;) Wie es so kommen musste, hatte ich auch keinen Hotelschlüssel und auch kein Telefon mitgenommen und musste die Zeit bis 8 Uhr totschlagen, da sich dann erst die Pforten vom Hotel öffneten. Was machen? Geh ich einfach an die Strandpromenade und warte den Sonnenaufgang ab. Und Leute, das war das herrlichste was ich je in meinem Leben gesehen habe! Alles hatte am Ende doch noch einen Sinn gefunden und ich bin nicht umsonst aufgestanden. Auf den herrlichen Bildern kann man nur einen Hauch dessen wahrnehmen was ich gesehen hab..
Irgendwann geht auch dieser Reiseabschnitt wieder vorüber, so haben wir uns einfach am letzten Tag nochmal den Strand angetan, was sonst :) Am Strand hab ich was dickes gefunden, sieht aus wie ne Muräne oder sowas.. war auf jeden Fall n dickes Gerät und ich weiß auch wodran es gestorben is :) Gut erholt und reisefertig haben wir uns auch wieder auf den Weg ins nächste Örtchen gemacht..
Auf gings nach Guanajuato, wieder eine Stadt ganz gegensätzlich zum letzten Ziel. Wieder ein Silberstädtchen in den Bergen, jedoch noch schöner als Zacatecas, wie ich finde. Aber darauf könnt ihr euch fürs nächste Mal freuen! Machts gut und macht euch warme Gedanken beim anschauen der Bilder, mehr kann ich euch nicht bieten ;)
Sonntag, 1. Februar 2009
Da ich ein bisschen aufzuholen habe, gibts heute gleich den nächsten Bericht von Guadalajara und weiteren Städtchen.. Guadalajara ist nach Mexiko-Stadt die zweitgrößte Stadt Mexikos und zudem sehr schön anzuschaun! Gleich am ersten Abend unserer Ankunft wurden wir mit einem Sinfoniekonzert begrüßt, welches auf dem großen Platz vor dem Stadttheater gespielt hat. Vorher hatten wir aber auch noch Zeit für eine kleine Stadtbesichtigung. So waren wir im Rathaus, wo das berühmte Gemälde von Hidalgo, dem Befreier, an die Eingangshalle gemalt ist. Des weiteren gibt es viele Plätze und Kirchen die man anschauen kann.
Am nächsten Tag sind wir in einen Stadtteil von Guadalajara gefahren welcher Tlaquepaque heißt. Hier ist sozusagen das Künstlerzentrum der Gegend und man konnte allerlei anschauen und auch kaufen. Man schlendert hier durch eine Art Einkaufsstraße und zu den Seiten kann man immerwieder in Innenhöfe gehen wo die Künstler ihre Werke ausstellen.
Der Tag war mit diesem kleinen Ausflug noch nicht beendet, denn es war der 31.12.2008. Für den Abend haben wir uns einen Tisch in einem schicken Club der Stadt reserviert um Silvester zu feiern. Leider konnte Sophie nicht mit, da sie krank im Bett liegen bleiben musste. Sie hatte sich am Strand eine Infektion im Ohr eingefangen wie wir später im Krankenhaus erfahren haben. So sind wir dann also nur zu 5. in die Nacht gestartet und ich muss sagen wir waren alle begeistert! Vielleicht kennt ihr noch nicht die Tradition zu Silvester hier in Mexiko. Man isst um 12 Uhr 12 Weintrauben und darf sich bei jeder was wünschen. Eigentlich eine sehr nette Geste die ich bestimmt auch mit nach Deutschland nehmen werde.
Für alle wurde die Nacht sehr lang und so wurde am nächsten Tag erstmal ordentlich ausgeschlafen. Später sind Eva und Adrian mit Sophie ins Krankenhaus gefahren, da der Zustand nicht besser wurde. Ich bin mit Felix und Michaela noch in einen anderen Stadtteil gefahren um einen weiteren Platz anzuschaun. Eigentlich eher unspektakulär und so haben wir einfach auf der Bank in der Sonne gesessen und Früchte gegessen, die man ja an jeder Ecke zu kaufen bekommt. Abends sind wir dann nochmal Richtung Universität geschlendert und haben noch ein paar Plätze abgeklappert. Die Mexis sind sehr nachtaktiv. Selbst gegen 11 Uhr laufen die Familien noch mit ihren Kindern draußen rum..
Der nächste Tag war dann wieder etwas spannender. Wir sind mit einem Bus ca. 1 Stunde zum größten See Mexikos gefahren, dem Chapala-See. Der See ist wirklich groß! Man kann von links nach rechts schauen ohne das Ufer zu sehen! Mitte im See gibt es auch ein paar Inseln und so haben wir uns später auch ein Boot gemietet um uns übersetzen zu lassen. Vorher gabs übrigens noch kleine frittierte Sardellen, die mir aber nicht wirklich geschmeckt haben. Man hat gar nichts mehr vom Fisch geschmeckt, nur das Frittierfett..
Auf der kleinen Insel selbst gabs dann doch gar nicht so viel zu sehen. Hauptsache man war da und die Bootsfahrt allein hat auch schon Spaß gemacht. Man konnte dort in ein paar Restaurants gehen und wie üblich viel Fisch essen. Mit ein paar Getränken waren wir jedoch auch erstmal bedient. Ich glaube wir waren eine Stunde da und sind dann wieder aufs Festland gefahren.
Wieder angekommen haben wir uns noch ein bisschen auf dem Basar umgeschaut. Dort konnte man viel Schmuck und Klamotten kaufen. Eigentlich gibts immer das gleiche auf allen Märkten Mexikos. Man wird schnell gelangweilt weil man echt nur das gleiche sieht, was man schon kennt oder sogar schon gekauft hat. Für ein paar Souvenirs konnte ich mich dann aber doch überreden lassen und am Ende war noch ein schicker Strohhut für mich drin. Danach gings wieder zurück nach Guadalajara und wir Jungs sind nochmal bis in die Puppen ins Nachtleben gestürzt.
Am nächsten Tag kam dann eine kleine Wende in der Urlaubsgeschichte. Felix musste wieder nach Puebla zurück, da er arbeiten musste. Wir anderen hatten ja alle Krisenfrei.. Adrian und Michaela wollten auch nicht mehr so viel reisen und sind noch für 2 Tage weiter nach Guanajuato gefahren, wo ich später auch noch war. Dazu dann aber mehr. Eine Freundin von Sophie war aber auch grad in Guadalajara und so bin ich mit Eva und ihr noch für einen Tag nach Tequila gefahren. Was es da gab kann man sich wahrscheinlich denken! Richtig: Tequila :)
In dem kleinen Städtchen gibt es allerhand Destillerien, in eine hat es uns dann für eine Besichtigung gezogen. Der Name ist Jose Cuervo, eine ziemlich bekannte und gute Marke hier in Mexiko. Ich glaube in Mexiko kennt man nur Sierra Tequila, welcher im Gegensatz zu den Tequilas hier der letzte Mist ist! Probiert hab ich in der Führung genug, und bis jetzt ist auch schon einiges von diesem Feuerwasser durch meine Kehle gewandert.. Aber zu 100% anfreunden kann ich mich doch noch nicht damit. Ich bleibe dann doch lieber beim Bacardi-Rum.
So, ich habs geschafft wieder ein bisschen weiterzukommen mit meiner Geschichte. Geschafft bin ich selbst auch, denn es ist schon spät. Wir waren heute bei einem Freund zum Superbowl schauen. Sehr amerikanisch, aber wann kommt man in Deutschland schon dazu wenn es mitten in der Nacht übertragen wird.. Wo wir schon bei der Nacht sind: ich muss jetzt ins Bett, denn morgen geht es wieder an die Arbeit und ich muss früh aufstehen.. Also macht es gut, bis später!
Mittwoch, 28. Januar 2009
Lang hab ich euch jetzt hängen lassen.. Ich bin wohl doch nicht als Schreiber geboren und so braucht ihr in nächster Zeit auch kein Buch von mir erwarten.. Wo bleibt mir dann die Zeit die Vielfalt Mexikos wahrzunehmen!? Heute hab ich sie mir jedenfalls genommen. Wir hatten heute ein interkulturelles Seminar, wo ich mit Kim dann einfach früher abghauen bin.. War erst interessant, aber dann doch ein bisschen zu pedagogisch und psychologisch aufgebaut.. muss man jetzt nicht verstehen :)
Kommen wir also endlich mal zur nächsten Station unserer Reise. Von Mazatlán ging die Reise wieder in die Berge.. Die Busfahrt war nicht die beste, denn es ging 8 Stunden durch Serpentinen und man musste sich echt zusammenreißen sich nicht zu übergeben.. Der Bus hier ist übrigens fast der schlechteste mit dem ich über lange Distanzen gefahren bin.. Vom schlechtesten hab ich leider kein Bild, werde aber später noch mehr drüber schreiben :)
Endlich in Zacatecas angekommen, was mal wieder ziemlich spät war, konnten wir auch keine Gelegenheit auslassen und haben gleich das Tanzbein geschwungen und sind am Ende noch ein bisschen durch die Straßen "geschländert". Weil auch für uns erst am nächsten Tag der touristische Teil angefangen hat, erzähle ich euch mal ein bisschen was zur Stadt. Geschichten und Erzählungen könnt ihr wahrscheinlich besser bei Wikipedia nachlesen, so schreib ich einfach von den Sachen wo ich war. (Eine kleine Aufgabe sollt ihr ja auch haben!) Die Stadt wurde schon sehr früh gegründet und wurde sehr schnell bedeutsam für das ganze Land. Man hat schnell das reiche Vorkommen an Silber entdeckt und so zog es immer mehr Leute im Silberrausch in die Stadt. So ist die Stadt sehr reich geworden, was man noch heute an den imposanten Gebäuden erkennt. Selbst die Fassade der Kirche lässt dies erkennen:
Die Stadt unterscheidet sich im Zentrum nicht nur durch seine Architekur, sondern im Ganzen auch durch die Konstruktion der Straßen. In fast allen Städten Mexikos sind Viertel und Straßen wie ein Schachbrettmuster angelegt. Anders in Zacatecas. Die Stadt ist in ein Tal eingebettet und so ziehen sich viele Gassen längs der Haupstraße in die Berge. Wenn man da so langgeht hat man eine wunderbare Übersicht über das Städtchen! Mal nebenbei: Was fällt einem bei diesem Bild auf, auch wenn man nicht grad irgenwas mit Elektrik zu tun hat?
Natürlich sind wir nicht umsonst auf den Berg gestiegen, den oben! gab es eine Seilbahn. (Also irgendwie doch umsonst..) Naja, die Seilbahn fährt von der einen Seite des Berges über das Tal auf die andere Seite, von wo aus man noch besser über die Stadt schauen konnte. Und weil Adrian und ich immernoch nicht genug hatten, sind wir noch zu Fuß auf den höchsten Punkt des Gipfels gestiegen um endlich das beste Bild machen zu können..
Nach einiger Zeit muss man ja auch mal wieder runter und so sind wir einfach den Fußweg gegangen. Man kommt wieder durch kleine Gässchen, sieht was die Leute so treiben, hin und wieder sieht man auch ein tolles Auto (der weiße ist mein Lieblingsauto)
Ich glaube so viel haben wir dann gar nicht mehr gemacht den Tag. Solang ich mich erinnere sind wir noch durch die beleuchtetet Stadt gelaufen was nochmal ganz anders wirkt als am Tag. Ihr könnt es ja auf den Bildern vergleichen! Am nächsten Tag haben wir noch eine kleine Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht. Viel verstanden habe ich nicht, hat ein bisschen undeutlich und schnell gesprochen die Frau am Mikrofon.. Egal, war trotzdem schön und man konnte sich noch Ideen für den nächsten Tag holen. So sind wir noch zu einer alten Stierarena gekommen, wo heute ein 5 Sterne-Luxushotel drin ist. Man kann aber trotzdem rein zum anschaun.
Hinter der Arena ist auch noch ein altes Aquädukt zu sehen. Sehr schöne Gegend da! Auch ein großer Park mit viel Grün war dort in der Nähe.. Sonst sieht man ja nur Staub und Dreck hier! Also letzte große Aktion in Zacatecas fehlt eigentlich nur noch die Minentour. Ein bisschen außerhalb der Stadt gibt es ein Schaubergwerk, wo man erstmal mit einem kleinen Zug in den Berg hineingefahren wird und danach zu Fuß durch die Stollen läuft. Leider geben die Fotos nicht allzuviel her, oder man braucht einiges an Fantasie, aber es war toll. Wer mehr wissen will: ich geb euch gern die Adresse ;)
Einen Tag waren wir in der Nähe in einem kleinen Örtchen Namens Guadalupe. Was da jetzt soo besonders dran war wissen wir alle nicht. Wir sind mittlerweile alle ein wenig irritiert wo denn nun die Jungfrau von Guadalupe erschienen sein soll. Jeder erzählt was anderes und so weiß man auch nicht mehr was man glauben soll.. Eine Sache fand ich dann aber doch interessant! Neben zahlreichen Statuen und Marienfiguren findet man auch den Kinderdoktor.
Irgendwie hab ich diese Passage im Religionsunterricht verpasst.. schon ein wenig kitschig die Mexikaner.. Vor allem sind zu Weihnachten alle Kirchen mit bunten !blinkenden! Lichterketten geschmückt. Aber das nicht zu knapp! Im Endeffekt war die Reise nach 30 min Besichtigung, einem Taco und der Rückfahrt beendet und wir waren wieder in Zacatecas :) Im großen und ganzen gibts dann auch von dieser Etappe nicht viel mehr zu berichten. Hoffentlich brauch ich für den nächsten Bericht nicht schonwieder so lange um zu schreiben. Sonst komm ich ja gar nicht mehr nach mit den ganzen Erlebnissen! Da hab ich mir aber ganz schön was aufgeladen mit dem Blog ;) Aber wenn ich die Resonanz so sehe freut es mich doch immer wieder! Für heute sind meine 1,5 Stunden getan und jetzt geh ich in die Küche.. In diesem Sinne alles Gute und bis bald!