Also, wo waren wir stehen geblieben? Richtig, bei den Pyramiden. Hoffe das Video hat euch gefallen, das hat einen schonmal ein bisschen in Stimmung gebracht vor den Pyramiden. Glaube insgesamt waren wir 3 Stunden in der Anlage, welche auch wirklich einiges zu bieten hat. Kleine Pyramiden gibts natürlich jede Menge zu sehen, nur zum hineingehen sind sie nicht gemacht. Die größte Attraktion war dann natürlich die Sonnenpyramide, welche mit einer Grundfläche von 225 x 225 m und einer Höhe von 63 m die drittgrößte Pyramide der Welt ist. Davor mussten wir bestimmt 20 min warten, bevor wir dann den Aufstieg wagen durften. Von oben hatte man eine wunderbare Aussicht über die Anlage und auch die Mondpyramide.
| Von México D.F. y Teotihuacan |
Nach einer kurzen Ausruhpause sind wir dann wieder nach unten gegangen um die nächste Pyramide zu besteigen, denn oben war es auch ganz schön windig. Übrigens gibt es unten sehr viele Händler, die einem alles mögliche andrehen wollen. Finde manchmal machen diese das Flair ein wenig kaputt. Aber im Endeffekt habe ich auch zugeschlagen und mir eine nette Statue der Göttin der Mondpyramide gekauft. Macht sich bisher ganz gut auf meinem Regal hier in Cholula. Als wir dann die Mondpyramide raufgeklettert sind hatten wir alles geschafft. Ich muss sagen der Anblick von da hat mir noch besser gefallen, da man das Ausmaß der Anlage besser erkennen konnte.
| Von México D.F. y Teotihuacan |
Jetzt mussten wir nur noch den ganzen Weg wieder zurück zum Auto und ab nach Haus. Wollten eigentlich die neue Autobahn nehmen, da sollte man nach 1,5 Stunden wieder in Puebla sein. Unsere Mexikanerin "wusste" aber den Weg und so sind wir wieder im bescheuerten Verkehr von D.F gelandet. Sind dann sogar noch durch die Berge gefahren, also keine Autobahn und waren dann nachts irgendwann wieder zuhaus. Bis auf die Autofahrt hat sich der Tag aber gelohnt ;)
Kommen wir dann endlich mal wieder zum aktuellen Stand, unserem letzten Wochenende! Diesmal sind wir zu 4. mit Ertan, Eugen und unserm mexikanischen Mitbewohner Carlos an den Strand gefahren. Die erste Nacht haben wir in Oaxaca verbracht und sind ein bisschen rausgegangen. Hat sich aber nicht wirklich gelohnt, da wir gleich am nächsten Tag um 7 Uhr weitergefahren sind. Denn jetzt stand uns das schlimmste Stück bevor. 7 Stunden durch die Berge mit einer Kurve nach der anderen. Unterwegs laufen auch mal ein paar Kühe auf der Straße rum, hab sogar noch einen Film davon gemacht.
Habens aber ganz gut gemeistert würd ich sagen und wir waren ca. 2 Uhr am Strand von Puerto Escondido. Zum Essen gabs natürlich erstmal frischen Fisch für umgerechnet 4 €. Danach haben wir uns erstmal ein Hotel gesucht, hat dann pro Nacht das gleiche gekostet wie das Mittagessen :) Sind auch nur eine Nacht geblieben.. Eugen und ich haben erstmal ne Runde gepennt, während die anderen beiden Angelzeug gekauft haben. Ausgerüstet mit selbstgebauter Angel und Köder sind wir dann ab zum Strand, haben aber nix gefangen. Naja, vielleicht mehr Glück am nächsten Tag.. Haben nix groß gemacht und sind dann den folgenden Tag zum nächsten Strand gefahren, wo dann gar nix los war. Also keine Leute, und das hat uns gefallen :)
| Von Oaxaca y Puerto Escondido |
Mit Angelzeug im Schlepptau sind wir dann losgezogen und haben den ganzen Tag vergebens versucht einen Fisch zu fangen. Neben uns hat einer einen dicken Thunfisch rausgezogen, der bestimmt n Meter lang war. Wir haben den Fisch immer nur aufm Teller gesehen :) Die Wellen sind sehr stark in Puerto Escondido, deswegen ist es auch eines der beliebtesten Surferziele nach Hawaii. Den Abend haben wir dann bei uns vor der Haustür verbracht. Ein armer Pelikan mit gebrochenem Flügel lief da rum, ist dort schon bekannt. Für Fotomotive ist das natürlich günstig, da er nicht so schnell weg kann :) Der Sonnenuntergang ist natürlich herrlich gewesen und das Feierabendbier hat gleich doppelt so gut geschmeckt.
| Von Oaxaca y Puerto Escondido |
Am letzten Tag, was ja schon ein Montag war, den wir uns freigenommen haben, sind wir nochmal zu einer Lagune gefahren und haben unser Glück mit Süßwasserfischen probiert. Eugen hat einen dicken Wels gefangen und ich nen mickrigen anderen Fisch.. Beides nix gescheites und so haben wir einfach das Boot noch ein bisschen durch den Dickicht gelenkt um noch ein bisschen Spaß zu haben. Gesättigt vom Fischessen danach sind wir dann gegen 2 Uhr aufgebrochen um ins 10 Stunden entfernte Puebla zurückzukehren. Schade, denn der Strand gefällt mir irgendwie besser :)
Zum Abschluss noch ein Video vom "Durch die Berge fahren".
Bis demnächst, bald werdet ihr auch noch mehr bekannte Gesichter auf den Bildern finden, denn Martin und Andreas kommen mich dann besuchen um die große Yucatanreise anzutreten. Bis dahin alles gute von mir aus und saludos