Unsere Reisegruppe hat sich ja schon in Guadalajara aufgetrennt, so waren wir dann nur noch zu dritt unterwegs. Das heißt ich war mit Eva und Sophie unterwegs, die endlich wieder einigermaßen gesund war um zum nächsten Ort zu reisen. Wir sind also in Guadalajara in den Bus gestiegen und nochmal komplett in die andere Richtung gefahren.. Wir wollten ja unbedingt noch an den Strand und ich muss sagen wir haben mal wieder alles richtig gemacht! Insgesamt hat mir der Ort echt sehr gut gefallen. Ein kleines Dorf zwischen Pazifik und Lagune, viel Strand, einige nette Bars und sonst einfach alles was man zum entspannen braucht! Hier auf dem Foto seht ihr mal den Blick aus dem Hotel Richtung Lagune:
| Von Barra de Navidad |
Einfach herrlich da, man kanns gar nicht beschreiben! Ich fand sogar die kleinen Mitbewohner im Zimmer lustig :) Keine Angst, die haben nichts gemacht, die kleinen Eidechsen. In den Ort hat es auch viele weitere Ausreiselustige Leute gezogen. So haben wir auch eine Deutsche kennengelernt, die vor 17 Jahren aus Berlin dorthin gezogen ist und jetzt ihr deutsches Restaurant da führt. Eine richtige Freude war ein leckeres Champignon-Schnitzel mit Bratkartoffeln am letzten Tag. Das hat sowas von gut geschmeckt, dass mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen läuft, wenn ich dran denke!
| Von Barra de Navidad |
Und noch eine sogar berühmte Person hat unsere Wege gekreuzt. Gerhard Hetz, ein Olympia-Medalliengewinner im Schwimmen aus dem Jahr 1964 hat dort sein Hotel, wo wir zufälligerweise übernachtet haben. Natürlich ist er jetzt schon älter, wir haben aber viel erzählt und er hat sich so gefreut, dass wir in Puebla bei VW arbeiten. Dort war er nämlich früher zum Höhentrainig bei deutschen Familien von Volkswagen untergebracht. Ein Autogramm konnte ich auch noch ergattern. Von seinen ganzen Autogrammkarten sind jetzt noch 4 übrig, so bin ich wohl einer der letzten, der eine ergattern konnte!
Neben den netten Leuten haben wir auch einige schöne Ecken Mexikos kennengelernt. Der Strand vor der Haustür war schon schön, jedoch sind wir noch eine halbe Stunde mit dem Taxi an einen anderen Strand gefahren, der wirklich ein Traum war! Einerseits bot sich eine abgelegene Bucht wunderbar zum entspannen an, da wirklich keine Menschenseele dort war außer uns. Natur pur!
| Von Barra de Navidad |
Am eher kommerziellen Strand von diesem kleinen Örtchen, dessen Name ich irgendwie vergessen hab, konnte man auch noch gut den Nachmittag verbringen. Weiter Strand mit flachem klaren Wasser, das auch noch pudelwarm war. Was will man mehr? Lustig waren auch die Pelikane, die sich waghalsig kopfüber ins Meer stürzen um einen Fisch zu ergattern. Ich glaube das waren 1000ende von den Vögeln. Auf einem anderen Bild sitzen sie hinten auf den Steinen rum und warten auf den kleinen Hunger..
| Von Barra de Navidad |
An diesem Ort haben wir auch eine kleine Bootstour durch eine Art Dschungel gemacht. Dort gab es viele kleine Krebse die im Geäst sitzen. Vielleicht erkennt ihr sogar welche auf den leider mislungenen Bildern.. War auf jeden Fall sehr lustig da durchzufahren.
Naja, irgendwann gehts auch wieder zurück zum Hotel. Abends sind wir immer ein Bierchen trinken gegangen und da lernt man wie eigentlich immer irgendwelche Leute kennen. So haben wir den Abend noch ein bisschen bei Einem privat auf dem Dach gesessen und was getrunken. Eigentlich habe ich mich mit ihm für den nächsten Tag zum Hochseeangeln mit seiner Familie verabredet. Ich sollte 6 Uhr morgens vor seinem Haus sein. Wie das so mit den Mexikanern ist bin ich natürlich umsonst aufgestanden, denn es war keiner da.. Bevor ihr mich bemitleidet: Hier in Mexiko ist das immer so! Wie dumm von mir ;)
Wie es so kommen musste, hatte ich auch keinen Hotelschlüssel und auch kein Telefon mitgenommen und musste die Zeit bis 8 Uhr totschlagen, da sich dann erst die Pforten vom Hotel öffneten. Was machen? Geh ich einfach an die Strandpromenade und warte den Sonnenaufgang ab. Und Leute, das war das herrlichste was ich je in meinem Leben gesehen habe! Alles hatte am Ende doch noch einen Sinn gefunden und ich bin nicht umsonst aufgestanden. Auf den herrlichen Bildern kann man nur einen Hauch dessen wahrnehmen was ich gesehen hab..
| Von Barra de Navidad |
Irgendwann geht auch dieser Reiseabschnitt wieder vorüber, so haben wir uns einfach am letzten Tag nochmal den Strand angetan, was sonst :) Am Strand hab ich was dickes gefunden, sieht aus wie ne Muräne oder sowas.. war auf jeden Fall n dickes Gerät und ich weiß auch wodran es gestorben is :)
Gut erholt und reisefertig haben wir uns auch wieder auf den Weg ins nächste Örtchen gemacht..
| Von Barra de Navidad |
Auf gings nach Guanajuato, wieder eine Stadt ganz gegensätzlich zum letzten Ziel. Wieder ein Silberstädtchen in den Bergen, jedoch noch schöner als Zacatecas, wie ich finde. Aber darauf könnt ihr euch fürs nächste Mal freuen! Machts gut und macht euch warme Gedanken beim anschauen der Bilder, mehr kann ich euch nicht bieten ;)