Montag, 9. März 2009

Nach langer Zeit melde ich mich dann auch mal wieder. Heute gibt es auch wieder 3 Beiträge auf einmal damit ich so langsam mal aufhole.

Eigentlich hätte ich diese Sache hier noch zum letzten Beitrag zählen können, denn wir waren den Tag nach unserer Besichtigung des Africam einfach nochmal in Cholula unterwegs. Wir sind nochmal auf die Pyramide gestiegen und haben danach den Zocalo angesteuert. Zu unserer Überraschung war dort grad eine Art Karneval. Die Leute haben sich alle verkleidet und die ganze Zeit getanzt. Vor allem Eva musste mal wieder dran glauben und wurde zum tanzen aufgefordert.

Von Cholula y Super Bowl

Danach sind wir über den Markt geschlendert, ich finde manche Bilder sind richtig gut geworden, da kriegt man so ein bisschen den Eindruck wie es da wirklich ist. Im Grunde haben wir eigentlich nur die Zeit tot geschlagen, denn am Abend lief der Superbowl, das größte Sportereignis der USA. War ganz nett anzuschaun muss ich sagen.

Kommen wir zum nächsten Wochenendtrip. Dieser hat uns das erste mal in die Hauptstadt geführt. Und das auch noch mit unserem Auto. Keine Panik, wir hatten einen Mexikaner dabei, der den Weg kannte und somit ist der Verkehr dieser 30 Millionen Stadt dann nur noch halb so schlimm, auch wenn das schon reicht. Wer da fahren kann, der braucht keine Angst vor anderen Städten haben. Allein in der Stadt haben wir bestimmt 1,5-2 Stunden gebraucht um zu seinem haus zu kommen. Da wir ja ziemlich spät am Samstag angekommen sind, waren wir einfach noch ein bisschen aus. Hat sich echt gelohnt! Ein anderer Arbeitskollege von Kim, der auch sein Wochenende dort verbracht hat, hat uns sozusagen rumgeführt. So haben wir zum Beispiel in einem Club fast 20 € Eintritt gespart, da man sich kennt :)
Touristisch interessant wurde dann der Sonntag. Christians Schwester und ihr Mann haben uns durch die Stadt geführt. Christian ist übrigens der Mexikaner unter uns. Erst haben wir traditionell im Zentrum gegessen und sind dann Richtung Zocalo gegangen. Unterwegs sind wir auch an einigen kolonialen Gebäuden vorbeigekommen. Dort ist mir sofort aufgefallen, dass alle ein bisschen schief stehen.

Von México D.F

Das kommt daher, dass dort wo die Stadt war ursprünglich ein See war. Der Untergrund ist dadurch sehr weich und die Gebäude geraten in Schieflage, wie man vielleicht auf dem Bild erkennen kann. Ein Stück weiter haben wir die Post besucht. Ich wollte dann doch mal ausprobieren wie lange es dauert eine Postkarte zu verschicken, also habe ich eine gekauft, beschrieben und ab in den Postkasten. Ich hab die Karte am 8.2. abgeschickt und sie ist am 5.3. angekommen. Ich habe eigentlich mit 2 Monaten gerechnet :)
Unterwegs kommt man an vielen tollen Gebäuden vorbei. Viele Museen, Theater und dergleichen. Auch der Torre Latinoamericana, dem ersten Hochhaus Lateinamerikas ist ein Wahrzeichen des Zentrums.

Von México D.F

Nicht weit entfernt kommt man direkt auf den Zocalo mit einer Riesenfahne und Regierungsgebäude. Da unserer Stadtführer (der Mann von Christians Schwester) dort seinen Zivildienst abgeleistet hat, konnte er uns viel interessantes erzählen.

Von México D.F

Später haben wir uns dann nochmal aufgetrennt. Die Reiseführer hatten Hunger und die Jugend ist ab in Richtung Schwarzmarkt gezogen. Dort findet man ja wirklich alles was man sich denken kann. Von Klamotten über Blumen und Essen bis hin zu DVD und Uhren. Wir haben uns für einen DVD-Player für die Küche bei uns entschieden. Das Ding kann alles (VCD, DVD, MP3, USB, DivX, ...) und hat nichtmal 20 € gekostet.
Danach war es dann auch schon abends, so haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Am Ende haben wir noch die Reforma passiert, wo die moderneren Gebäude der Stadt rumstehen. Ist auch nicht schlecht anzuschaun!

Von México D.F

Das wärs eigentlich zum Thema D.F.. Die nächsten Tage gibt es aber auch noch mehr zum lesen, denn wir waren nochmal da und haben die Stadt wieder anders erlebt. Dazu aber später mehr!

Kommen wir nun zum nächsten Trip. Diesmal ein Tagesausflug nach Tepoztlán, einer kleinen Stadt ca. 3 Stunden von Puebla, wenn ich mich recht erinnere. Die Stadt an sich ist halt normal wie jede andere in Mexiko, dafür hat diese eine Besonderheit. Hoch oben in den Bergen kann man eine Pyramide erspähen. Mal sehen wer sie findet! (Habs auch in der Galerie unter das Bild geschrieben)

Von Tepoztlán

Um dort hinzukommen geht man einen Weg entlang, bei dem man 430 Höhenmeter überwindet. Wir waren nach ca. 45 Minuten oben und ein wenig aus der Puste. Weiß auch nicht warum wir da so hochgerannt sind! Wir haben dann erstmal ein bisschen auf der Pyramide rumgesessen und die Aussicht genossen.

Von Tepoztlán

Zur Pyramide selbst kann ich nicht viel sagen. Ich weiß nur, dass es die Stadt Winterresidenz der Azteken war und alles weitere könnt ihr euch gern bei Wikipedia durchlesen. Das einzige was ich dort nicht bestätigen kann ist der "gefährlich" Aufstieg. Ok, er war anstrengend, aber nicht das, was ich mir unter gefährlich vorstelle.
Zum Schluss habe ich noch ein kleines Video für euch gebastelt. Ein paar Trommler haben sich ein bisschen Geld verdient, indem sie gegen die Abendsonne gespielt haben. Viel Spaß mit dem Video, was leider ein bisschen kurz geraten ist.



Somit verabschiede ich mich dann auch für heute. Jetzt ist nicht mehr allzuviel aufzuholen. Ich hoffe ich kann euch die Woche noch auf den neusten Stand bringen und sende euch einfach erstmal viele Grüße aus Puebla.

Freitag, 27. Februar 2009

Heute versuch ich mal ganze 2 Sachen auf einmal zu schreiben, und das obwohl ich eigentlich gar keine Zeit hab :) Mal sehen was unten bei rauskommt..

Fangen wir mal mit der Feria an, nämlich in einem Nebenort von Puebla namens Chachapa. Eingeladen wurden wir von einem Arbeitskollegen. Irgendwie ist aus ein paar Praktikanten eine ganze Horde geworden, war aber nicht weiter schlimm :) Ach ja, eine Feria ist bei uns sowas wie eine Kirmes, bloß irgendwie besser :) Viele Attraktionen, Fressbuden, Markt und am Ende noch ein dickes Feuerwerk was seinesgleichen sucht! Jaime, mein Arbeitskollege hat uns auch zu seiner Familie zuhaus eingeladen. Wir haben auf dem Hof gesessen und Mole gegessen, dabei auch ein paar Tequila getrunken wie man auf folgendem Bild unschwer erkennen kann :)

Von Feria in Chachapa

Da es am Abend kalt wurde, und wir eigentlich gar nicht so viel Zeit eingeplant hatten haben wir noch ein paar Jacken bekommen. Die Farbkombinationen und Schnitte der Jacken fanden wir alle sehr amüsierend! Neu eingekleidet sind wir erstmal zum Rodeo gegangen. War echt mal ne Erfahrung, aber man musste für meine Geschmack zu lange zwischen den kurzen Ritten warten. Aber dafür gibts ja Zuckerwatte :) Anschließend sind wir noch ein bisschen über die Feria geschlendert, haben eine unechten Bullen geritten und anschließend das Abschlussfoto geschossen im Haus unseres Gastgebers.

Von Feria in Chachapa

Wie ich grad in der Reihenfolge der Bilder sehe waren wir wohl doch nachher erst Bullenreiten, aber ich hab jetzt keine Lust alles nochmal zu schreiben :) Denkt euch euren Teil und puzzelt ein bisschen die Bilder zum Geschriebenen.. Tja, und weil ich heute einen netten Tag habe schreibe ich gleich weiter von der nächsten Etappe:

Jaaaa.. Da is noch ein Ausflug den ich zwischendurch gemacht hab. Den kennt ihr aber schon, das war mal wieder Pie de la Cuesta! Viel gibts da gar nich zu erzählen, eigentlich haben wir nur in der Hängematte gelegen und sind Samstag abend mal raus nach Acapulco. Im Prinzip das gleiche wie letztes Mal. Deswegen gibts auch keine Bilder, schaut sie euch einfach in der Galerie an :)


Und weils so schön ist kommt gleich noch ein Beitrag hinten dran.. Sonst werd ich hier nie fertig mit dem schreiben. (in der Zwischenzeit war ich eine Stunde abwesend und hoffe ich schreibe nicht zu viel Blödsinn...) Also wo waren wir? Fangen wir einfach mit einem Rätsel an :) Was seht ihr auf dem nächsten Bild?
Von Blogger Pictures

Die Auflösung hat etwas mit diesem Bild und einem Fenster zu tun -Bitte klicken-

Da ihr jetzt alle wisst was hier los ist kann ich ja weiterschreiben. In Puebla gibt es einen Safaripark namens Africam. Den haben wir an einem Wochenende besucht. Man fährt dort mit dem eigenen Auto durch und kommt an so manchem Tier vorbei. Von Affe bis Zebra haben wir alles gesehen was in der Wildnis so rumkriecht und auch Beine hat. Naja, fast alles. Hab aber auch ein paar Rehe gesehen, denen es bestimmt grad klimatisch besser ergeht als denen in Deutschland. Ich fand ein bisschen komisch, dass man an dem Nashorn hier einfach so vorbeifahren konnte und die Elefanten eingesperrt waren.. Aber so ist Mexiko :)

Von Africam

Hm, weiß jetzt gar nicht mehr groß was ich schreiben soll. Man fährt halt durch verschiedene Reservate die mehr oder weniger Interessant oder auch gefährlich sind. Sieht man auch alles auf den Bildern. Am Ende gab es noch einen Bereich den man zu Fuß begehen konnte. Dort konnte man eine Show mit Vögeln (Spatz bis Geier) und andere Tiere anschaun. Weil ich jetzt so ziemlich am Ende angelangt bin und auch nicht mehr soo viel zu schreiben habe, möchte ich euch zum Abschluss mein Lieblingstier des Ausflugs vorstellen.

Von Africam

Jetzt weiß auch wo das Sprichwort "Rot wie ein Pavianarsch" herkommt :) So, das wars dann auch erstmal für heute. Ich habe lange genug drangesessen und es fehlt immernoch so viel. Nächstes Mal gibts wohl wieder 3 für 1 (Was in Mexiko immer 3x1 geschrieben wird) Mit vielen Grüßen verabschiede ich mich für heute und wünsche ein schönes Wochenende, welches ich wohl in der Hauptstadt verbringen werde.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Weiter gehts mit neuen Sachen. Leider finde ich nicht die Zeit die ich möchte um hier mal alles auf den neusten Stand zu bringen. Mal sehen ob ich irgendwann wieder von dem schreiben kann, was ich auch wirklich als letztes gemacht hab ;)

Diesmal schreibe ich ein bisschen von Taxco. Die Stadt ist, wie die letzte auch, in den Bergen gelegen und bietet viele kleine Gässchen und nette Häuser. Sieht ein bisschen aus wie früher, als ob alles noch so gebleiben ist wie zu alten Zeiten. Da wir den Tag zuvor in Cholula lange raus waren, haben wir auch kein Intensiv-Sightseeing betrieben.

Von Taxco - Adrian

Nagut, vielleicht ein bisschen :) Aber ich persönlich finde es auch mal schön einfach den Moment zu genießen. Man macht einfach das, was die Bewohner der Stadt tun. Man setzt sich irgendwo hin, entspannt, genießt das Leben und trinkt vielleicht ne Pina Colada dazu :) Das haben wir in der Tat den größten Teil des Tages gemacht.

Von Taxco - Eva


Jetzt aber nochmal von vorn.. Die Fahrt war eigentlich ganz gut, alle warten ein bisschen müde und endlich haben wir das Stadttor passiert. Danach wurde die Fahrt für den Fahrer ein wenig interessanter! Auf einmal wurden die Straßen immer enger und letztendlich auch mal so eng, dass man schon die Spiegel einklappen musste um durchzukommen. Und weil das noch nicht reicht ging es auch noch bergauf und um eine Kurve. Sieht auf dem Bild unspektakulär aus, aber wers nicht glaubt der sollte einfach mal hinfahren :)

Von Taxco - Eva

Den Engpass überwunden mussten wir nun endlich mal parken. Mitten in der kleinen Stadt, Verkehr ohne Ende und keine Ahnung von nix. Man steht natürlich irgendwo im Weg und muss sich dann Worte wie "pinche cabron" anhören, was so viel heißt wie "dämliches Arschloch".. Naja, ich fands eher lustig! Dann kommt ein kleiner Junge und fragt ob wir parken wollen. Na klar! Und wo? Der Junge meint wir sollen ihm nachfahren. Daraufhin rennt der Bengel los und das bestimmt 1 km steil bergauf! Irgendwann haben wir ihn dann eingesammelt.. Nich das er uns noch umkippt ohne Puste!

Von Taxco - Eva


Geparkt und endlich wirklich angekommen konnte es dann losgehen. Erstmal sind wir ein bisschen was essen gegangen, wie man sich denken kann waren es Tacos. Dann haben wir einen Markt gefunden, der am Wochenende natürlich aus allen Nähten platzt! Mit einem frischgepressten Orangensaft in der Hand haben wir dann auch zum Zocalo gefunden, wo auch wie immer eine Kirche zu finden ist. Sehr schön gemacht muss ich sagen. Und das nicht nur von außen! Zu unserem Glück hat auch später noch eine Hochzeit stattgefunden und es gab ein bisschen was zu sehen.

Von Taxco - Eva

Viel mehr gibt es gar nicht zu erzählen. Wir sind einfach nur gelaufen und gelaufen. Durch Gassen und Straßen, und jede hatte ihren Charme. Besonders die kleinen Balkone fand ich schön. Viele waren auch mit Blumen geschmückt und so war alles gleich viel gemütlicher!

Von Taxco - Eva

In einer Gasse konnten wir ein kleines Spektakel mitverfolgen. Wir wurden Zeuge wie ein paar Ameisen ihr Abendbrot nach Haus bringen. Und zwar war das eine dicke Kakerlake. Die Schwierigkeit bestand darin, diese Kakerlake so ungefähr 20+ Stufen hochzutragen. Also teilweise senkrecht die Wand hoch. Unglaublich welche Fähigkeiten und Koordination solche kleinen Tiere besitzen. Die Natur hat schon ordentlich was zu bieten!



Erschöpft vom Laufen und den Strapazen der letzten Nacht haben wir uns dann noch in eine Pizzeria geschleppt, wo wir bei Sonnenuntergang einen herrlichen Blick vom Dach des Restaurants über die Stadt hatten. Alles in allem hat sich der Tagesausflug mal wieder mehr als gelohnt und wir konnten beruhigt nach Haus fahren. Wo es uns das nächste Mal hin verschlagen hat verate ich einfach im nächsten Beitrag. Bis dahin ein wenig Geduld, ich geb mein Bestes ;)

Dienstag, 10. Februar 2009

Heute kommen wir dann auch "schon" zum letzten Teil der Reise.. Wieder zurück über Guadalajara sind wir dann in Guanajuato gelandet. Wieder mal eine schöne Stadt mitten in den Bergen wo früher mal Silber abgebaut wurde. Silber ist ja wie wir alle wissen ein lukrativer Rohstoff und so wurde auch hier genug Geld für Architektur ausgegeben. Heute glänzt die Stadt mit herrlicher Architektur, sogar ein Theater kann man dort finden, was für kleine Städte eher ungewöhnlich ist.

Von Guanajuato

Weiterhin hat mir an der Stadt gefallen, dass nicht alles so gerade gebaut ist. Viele Gassen mit ordentlich Treppen. Man kann sich auch leicht verirren wenn man sich nicht auskennt. Uns ist das natürlich auch passiert, aber eigentlich braucht man dann nur wieder bergab laufen und man findet sich wieder im gewohnten Ambiente.
In Guanajuato gibt es auch viele Junge Leute, weil es eine Studentenstadt ist. Abends ist in der Stadt um den Zocalo die Hölle los. Man kann entweder Bars besuchen, das Salsabein schwingen oder danach noch in einen Club zum totalen Abschuss gehen. Haben wir natürlich alles mitgenommen und sind immer sehr spät bis gar nicht ins Bett gekommen. Aber dafür ist man ja noch jung.

Von Guanajuato

Vielleicht hier noch ein kleiner Ausschweifer allgemein. In México gibt es in der Regel viele junge Leute. Man merkt schon auf der Arbeit, dass manche Arbeitskollegen schon mit 20 Jahren fertig mit dem Studium sind und arbeiten. Ob die dann besser sind is in Frage gestellt, denn das Bildungssystem hier im Lande ist nicht grad das beste. Erfolgreich ist man nur wenn Mami und Papi viel Geld auf der Kante haben und den Kinder eine gute Ausbildung in Privatschulen und -universitäten spendieren.

Bevor ihr euch die Bilder anschaut muss ich auch noch was anmerken! Es sind einige gruselige Bilder enthalten aus denen man besser kein Poster druckt. Bevor ihr es euch anschaut, seid gefasst auf Dinge die ihr lieber nicht gesehen haben wollt. Für alle diejenigen, welche die Bilder immer vorm lesen anschaun: Pech gehabt :) In der Tat gehen die Mexikaner hier viel lockerer mit dem Thema Tod um. (jetzt wisst ihr was euch erwartet..) Am Tag der Toten im November gibt es hier richtige Feste, und wenn jemand stirbt trauert man nicht, sondern weiß, dass derjenige jetzt in einer besseren Welt ist und immer um einen herum. Die Bilder sind aus einem Museum, alles sind echte Menschen, die in kürzester Zeit mumifiziert sind. Manche Mumien sind weniger als 40 Jahre alt. Das Klima und die Bodenbeschaffenheiten konservieren die Leichen und der Mumifiyierungsprozess setzt sehr schnell ein. Draußen vorm Museum kann man auch T-Shirts und Hüte mit Bildern drauf kaufen, was für meinen Geschmack dann doch ne Nummer zu weit geht. Wenn man sich vorstellt, dass man seine Verwandten, die man vielleicht noch persönlich gekannt hat, im Museum anschaun kann, dann ist das schon ne starke Nummer.
Jetzt aber wieder zurück zur weniger unangenehmen Sache, denn ich war schließlich im Urlaub.

Von Guanajuato

Viel mehr als durch die Gassen laufen kann man dann doch nicht. Nagut, man kann noch mit einer Schrägbahn auf den Berg fahren :) Haben wir auch gemacht und wiedermal waren wir überwältigt vom herrlichen Blick über die Stadt. Wir sind abends hochgefahren und haben gewartet bis die Sonne untergeht um noch den Blick mit den vielen kleinen Lichtern zu genießen.

Von Guanajuato

Alles in allem haben wir in diesem Urlaub eine Menge verschiedener Sachen erlebt, die alle einen Bericht wert sind. Schade, dass man hier nicht die Zeit hat um alles zu schreiben, denn dann kann ich echt ein Buch draus machen. Mit vielen Erlebnissen und auch ein paar "Tränen" über das Ende der Reise sind wir dann zurück nach Puebla gekehrt. Der Urlaub war super, der nächste muss einiges bieten um da mitzuhalten :) Aber ich glaube eine Reise durch Yucatan wird mindestens genau so erlebnisreich wie meine letzte.

Übrigens sitze ich heute mal nicht zuhaus an meinem Schreibtisch, sonder einfach mal bei uns im Starbucks mit einem Cappuchino. Neben mir sitzt Ertan und schreibt auch seinen Blog. Das Internet gibts hier nämlich umsonst und so hat man gleich mal ein anderes Ambiente, auch wenns sehr amerikanisch ist. Die Amis nennt man hier übrigens Gringos :) Man wird auch selbst für einen Gringo gehalten bis man dann zu verstehen gibt, dass man Deutscher ist. Auf einmal sind die Leute supernett zu einem :) Jaja, die Amis habens schon nicht leicht auf der Welt :) Ich für meinen Teil habe jetzt genug geschrieben und melde mich für heute ab. Nächstes Mal gibts wieder was aus der Nähe von Puebla, also viele Grüße und lasst es euch gut gehen.

Mittwoch, 4. Februar 2009

So, da bin ich wieder mit dem nächsten Bericht. Wenn ich so die Bilder sehe, die ich noch veröffentlichen muss wird mir ganz anders :) Deswegen muss ich mich langsam mal sputen mit meiner Arbeit ;)

Unsere Reisegruppe hat sich ja schon in Guadalajara aufgetrennt, so waren wir dann nur noch zu dritt unterwegs. Das heißt ich war mit Eva und Sophie unterwegs, die endlich wieder einigermaßen gesund war um zum nächsten Ort zu reisen. Wir sind also in Guadalajara in den Bus gestiegen und nochmal komplett in die andere Richtung gefahren.. Wir wollten ja unbedingt noch an den Strand und ich muss sagen wir haben mal wieder alles richtig gemacht! Insgesamt hat mir der Ort echt sehr gut gefallen. Ein kleines Dorf zwischen Pazifik und Lagune, viel Strand, einige nette Bars und sonst einfach alles was man zum entspannen braucht! Hier auf dem Foto seht ihr mal den Blick aus dem Hotel Richtung Lagune:

Von Barra de Navidad

Einfach herrlich da, man kanns gar nicht beschreiben! Ich fand sogar die kleinen Mitbewohner im Zimmer lustig :) Keine Angst, die haben nichts gemacht, die kleinen Eidechsen. In den Ort hat es auch viele weitere Ausreiselustige Leute gezogen. So haben wir auch eine Deutsche kennengelernt, die vor 17 Jahren aus Berlin dorthin gezogen ist und jetzt ihr deutsches Restaurant da führt. Eine richtige Freude war ein leckeres Champignon-Schnitzel mit Bratkartoffeln am letzten Tag. Das hat sowas von gut geschmeckt, dass mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen läuft, wenn ich dran denke!

Von Barra de Navidad

Und noch eine sogar berühmte Person hat unsere Wege gekreuzt. Gerhard Hetz, ein Olympia-Medalliengewinner im Schwimmen aus dem Jahr 1964 hat dort sein Hotel, wo wir zufälligerweise übernachtet haben. Natürlich ist er jetzt schon älter, wir haben aber viel erzählt und er hat sich so gefreut, dass wir in Puebla bei VW arbeiten. Dort war er nämlich früher zum Höhentrainig bei deutschen Familien von Volkswagen untergebracht. Ein Autogramm konnte ich auch noch ergattern. Von seinen ganzen Autogrammkarten sind jetzt noch 4 übrig, so bin ich wohl einer der letzten, der eine ergattern konnte!

Neben den netten Leuten haben wir auch einige schöne Ecken Mexikos kennengelernt. Der Strand vor der Haustür war schon schön, jedoch sind wir noch eine halbe Stunde mit dem Taxi an einen anderen Strand gefahren, der wirklich ein Traum war! Einerseits bot sich eine abgelegene Bucht wunderbar zum entspannen an, da wirklich keine Menschenseele dort war außer uns. Natur pur!

Von Barra de Navidad

Am eher kommerziellen Strand von diesem kleinen Örtchen, dessen Name ich irgendwie vergessen hab, konnte man auch noch gut den Nachmittag verbringen. Weiter Strand mit flachem klaren Wasser, das auch noch pudelwarm war. Was will man mehr? Lustig waren auch die Pelikane, die sich waghalsig kopfüber ins Meer stürzen um einen Fisch zu ergattern. Ich glaube das waren 1000ende von den Vögeln. Auf einem anderen Bild sitzen sie hinten auf den Steinen rum und warten auf den kleinen Hunger..

Von Barra de Navidad

An diesem Ort haben wir auch eine kleine Bootstour durch eine Art Dschungel gemacht. Dort gab es viele kleine Krebse die im Geäst sitzen. Vielleicht erkennt ihr sogar welche auf den leider mislungenen Bildern.. War auf jeden Fall sehr lustig da durchzufahren.
Naja, irgendwann gehts auch wieder zurück zum Hotel. Abends sind wir immer ein Bierchen trinken gegangen und da lernt man wie eigentlich immer irgendwelche Leute kennen. So haben wir den Abend noch ein bisschen bei Einem privat auf dem Dach gesessen und was getrunken. Eigentlich habe ich mich mit ihm für den nächsten Tag zum Hochseeangeln mit seiner Familie verabredet. Ich sollte 6 Uhr morgens vor seinem Haus sein. Wie das so mit den Mexikanern ist bin ich natürlich umsonst aufgestanden, denn es war keiner da.. Bevor ihr mich bemitleidet: Hier in Mexiko ist das immer so! Wie dumm von mir ;)
Wie es so kommen musste, hatte ich auch keinen Hotelschlüssel und auch kein Telefon mitgenommen und musste die Zeit bis 8 Uhr totschlagen, da sich dann erst die Pforten vom Hotel öffneten. Was machen? Geh ich einfach an die Strandpromenade und warte den Sonnenaufgang ab. Und Leute, das war das herrlichste was ich je in meinem Leben gesehen habe! Alles hatte am Ende doch noch einen Sinn gefunden und ich bin nicht umsonst aufgestanden. Auf den herrlichen Bildern kann man nur einen Hauch dessen wahrnehmen was ich gesehen hab..

Von Barra de Navidad

Irgendwann geht auch dieser Reiseabschnitt wieder vorüber, so haben wir uns einfach am letzten Tag nochmal den Strand angetan, was sonst :) Am Strand hab ich was dickes gefunden, sieht aus wie ne Muräne oder sowas.. war auf jeden Fall n dickes Gerät und ich weiß auch wodran es gestorben is :)
Gut erholt und reisefertig haben wir uns auch wieder auf den Weg ins nächste Örtchen gemacht..

Von Barra de Navidad

Auf gings nach Guanajuato, wieder eine Stadt ganz gegensätzlich zum letzten Ziel. Wieder ein Silberstädtchen in den Bergen, jedoch noch schöner als Zacatecas, wie ich finde. Aber darauf könnt ihr euch fürs nächste Mal freuen! Machts gut und macht euch warme Gedanken beim anschauen der Bilder, mehr kann ich euch nicht bieten ;)

Sonntag, 1. Februar 2009

Da ich ein bisschen aufzuholen habe, gibts heute gleich den nächsten Bericht von Guadalajara und weiteren Städtchen.. Guadalajara ist nach Mexiko-Stadt die zweitgrößte Stadt Mexikos und zudem sehr schön anzuschaun! Gleich am ersten Abend unserer Ankunft wurden wir mit einem Sinfoniekonzert begrüßt, welches auf dem großen Platz vor dem Stadttheater gespielt hat. Vorher hatten wir aber auch noch Zeit für eine kleine Stadtbesichtigung. So waren wir im Rathaus, wo das berühmte Gemälde von Hidalgo, dem Befreier, an die Eingangshalle gemalt ist. Des weiteren gibt es viele Plätze und Kirchen die man anschauen kann.

Von Guadalajara, Tlaquepaque, Chapala y Tequila

Am nächsten Tag sind wir in einen Stadtteil von Guadalajara gefahren welcher Tlaquepaque heißt. Hier ist sozusagen das Künstlerzentrum der Gegend und man konnte allerlei anschauen und auch kaufen. Man schlendert hier durch eine Art Einkaufsstraße und zu den Seiten kann man immerwieder in Innenhöfe gehen wo die Künstler ihre Werke ausstellen.

Von Guadalajara, Tlaquepaque, Chapala y Tequila

Der Tag war mit diesem kleinen Ausflug noch nicht beendet, denn es war der 31.12.2008. Für den Abend haben wir uns einen Tisch in einem schicken Club der Stadt reserviert um Silvester zu feiern. Leider konnte Sophie nicht mit, da sie krank im Bett liegen bleiben musste. Sie hatte sich am Strand eine Infektion im Ohr eingefangen wie wir später im Krankenhaus erfahren haben. So sind wir dann also nur zu 5. in die Nacht gestartet und ich muss sagen wir waren alle begeistert! Vielleicht kennt ihr noch nicht die Tradition zu Silvester hier in Mexiko. Man isst um 12 Uhr 12 Weintrauben und darf sich bei jeder was wünschen. Eigentlich eine sehr nette Geste die ich bestimmt auch mit nach Deutschland nehmen werde.

Von Guadalajara, Tlaquepaque, Chapala y Tequila

Für alle wurde die Nacht sehr lang und so wurde am nächsten Tag erstmal ordentlich ausgeschlafen. Später sind Eva und Adrian mit Sophie ins Krankenhaus gefahren, da der Zustand nicht besser wurde. Ich bin mit Felix und Michaela noch in einen anderen Stadtteil gefahren um einen weiteren Platz anzuschaun. Eigentlich eher unspektakulär und so haben wir einfach auf der Bank in der Sonne gesessen und Früchte gegessen, die man ja an jeder Ecke zu kaufen bekommt. Abends sind wir dann nochmal Richtung Universität geschlendert und haben noch ein paar Plätze abgeklappert. Die Mexis sind sehr nachtaktiv. Selbst gegen 11 Uhr laufen die Familien noch mit ihren Kindern draußen rum..

Von Guadalajara, Tlaquepaque, Chapala y Tequila

Der nächste Tag war dann wieder etwas spannender. Wir sind mit einem Bus ca. 1 Stunde zum größten See Mexikos gefahren, dem Chapala-See. Der See ist wirklich groß! Man kann von links nach rechts schauen ohne das Ufer zu sehen! Mitte im See gibt es auch ein paar Inseln und so haben wir uns später auch ein Boot gemietet um uns übersetzen zu lassen. Vorher gabs übrigens noch kleine frittierte Sardellen, die mir aber nicht wirklich geschmeckt haben. Man hat gar nichts mehr vom Fisch geschmeckt, nur das Frittierfett..

Von Guadalajara, Tlaquepaque, Chapala y Tequila

Auf der kleinen Insel selbst gabs dann doch gar nicht so viel zu sehen. Hauptsache man war da und die Bootsfahrt allein hat auch schon Spaß gemacht. Man konnte dort in ein paar Restaurants gehen und wie üblich viel Fisch essen. Mit ein paar Getränken waren wir jedoch auch erstmal bedient. Ich glaube wir waren eine Stunde da und sind dann wieder aufs Festland gefahren.

Von Guadalajara, Tlaquepaque, Chapala y Tequila

Wieder angekommen haben wir uns noch ein bisschen auf dem Basar umgeschaut. Dort konnte man viel Schmuck und Klamotten kaufen. Eigentlich gibts immer das gleiche auf allen Märkten Mexikos. Man wird schnell gelangweilt weil man echt nur das gleiche sieht, was man schon kennt oder sogar schon gekauft hat. Für ein paar Souvenirs konnte ich mich dann aber doch überreden lassen und am Ende war noch ein schicker Strohhut für mich drin. Danach gings wieder zurück nach Guadalajara und wir Jungs sind nochmal bis in die Puppen ins Nachtleben gestürzt.

Am nächsten Tag kam dann eine kleine Wende in der Urlaubsgeschichte. Felix musste wieder nach Puebla zurück, da er arbeiten musste. Wir anderen hatten ja alle Krisenfrei.. Adrian und Michaela wollten auch nicht mehr so viel reisen und sind noch für 2 Tage weiter nach Guanajuato gefahren, wo ich später auch noch war. Dazu dann aber mehr. Eine Freundin von Sophie war aber auch grad in Guadalajara und so bin ich mit Eva und ihr noch für einen Tag nach Tequila gefahren. Was es da gab kann man sich wahrscheinlich denken! Richtig: Tequila :)

Von Guadalajara, Tlaquepaque, Chapala y Tequila

In dem kleinen Städtchen gibt es allerhand Destillerien, in eine hat es uns dann für eine Besichtigung gezogen. Der Name ist Jose Cuervo, eine ziemlich bekannte und gute Marke hier in Mexiko. Ich glaube in Mexiko kennt man nur Sierra Tequila, welcher im Gegensatz zu den Tequilas hier der letzte Mist ist! Probiert hab ich in der Führung genug, und bis jetzt ist auch schon einiges von diesem Feuerwasser durch meine Kehle gewandert.. Aber zu 100% anfreunden kann ich mich doch noch nicht damit. Ich bleibe dann doch lieber beim Bacardi-Rum.

So, ich habs geschafft wieder ein bisschen weiterzukommen mit meiner Geschichte. Geschafft bin ich selbst auch, denn es ist schon spät. Wir waren heute bei einem Freund zum Superbowl schauen. Sehr amerikanisch, aber wann kommt man in Deutschland schon dazu wenn es mitten in der Nacht übertragen wird.. Wo wir schon bei der Nacht sind: ich muss jetzt ins Bett, denn morgen geht es wieder an die Arbeit und ich muss früh aufstehen.. Also macht es gut, bis später!

Mittwoch, 28. Januar 2009

Lang hab ich euch jetzt hängen lassen.. Ich bin wohl doch nicht als Schreiber geboren und so braucht ihr in nächster Zeit auch kein Buch von mir erwarten.. Wo bleibt mir dann die Zeit die Vielfalt Mexikos wahrzunehmen!? Heute hab ich sie mir jedenfalls genommen. Wir hatten heute ein interkulturelles Seminar, wo ich mit Kim dann einfach früher abghauen bin.. War erst interessant, aber dann doch ein bisschen zu pedagogisch und psychologisch aufgebaut.. muss man jetzt nicht verstehen :)

Kommen wir also endlich mal zur nächsten Station unserer Reise. Von Mazatlán ging die Reise wieder in die Berge.. Die Busfahrt war nicht die beste, denn es ging 8 Stunden durch Serpentinen und man musste sich echt zusammenreißen sich nicht zu übergeben.. Der Bus hier ist übrigens fast der schlechteste mit dem ich über lange Distanzen gefahren bin.. Vom schlechtesten hab ich leider kein Bild, werde aber später noch mehr drüber schreiben :)

Von Zacatecas y Guadalupe

Endlich in Zacatecas angekommen, was mal wieder ziemlich spät war, konnten wir auch keine Gelegenheit auslassen und haben gleich das Tanzbein geschwungen und sind am Ende noch ein bisschen durch die Straßen "geschländert". Weil auch für uns erst am nächsten Tag der touristische Teil angefangen hat, erzähle ich euch mal ein bisschen was zur Stadt. Geschichten und Erzählungen könnt ihr wahrscheinlich besser bei Wikipedia nachlesen, so schreib ich einfach von den Sachen wo ich war. (Eine kleine Aufgabe sollt ihr ja auch haben!) Die Stadt wurde schon sehr früh gegründet und wurde sehr schnell bedeutsam für das ganze Land. Man hat schnell das reiche Vorkommen an Silber entdeckt und so zog es immer mehr Leute im Silberrausch in die Stadt. So ist die Stadt sehr reich geworden, was man noch heute an den imposanten Gebäuden erkennt. Selbst die Fassade der Kirche lässt dies erkennen:

Von Zacatecas y Guadalupe

Die Stadt unterscheidet sich im Zentrum nicht nur durch seine Architekur, sondern im Ganzen auch durch die Konstruktion der Straßen. In fast allen Städten Mexikos sind Viertel und Straßen wie ein Schachbrettmuster angelegt. Anders in Zacatecas. Die Stadt ist in ein Tal eingebettet und so ziehen sich viele Gassen längs der Haupstraße in die Berge. Wenn man da so langgeht hat man eine wunderbare Übersicht über das Städtchen! Mal nebenbei: Was fällt einem bei diesem Bild auf, auch wenn man nicht grad irgenwas mit Elektrik zu tun hat?

Von Zacatecas y Guadalupe

Natürlich sind wir nicht umsonst auf den Berg gestiegen, den oben! gab es eine Seilbahn. (Also irgendwie doch umsonst..) Naja, die Seilbahn fährt von der einen Seite des Berges über das Tal auf die andere Seite, von wo aus man noch besser über die Stadt schauen konnte. Und weil Adrian und ich immernoch nicht genug hatten, sind wir noch zu Fuß auf den höchsten Punkt des Gipfels gestiegen um endlich das beste Bild machen zu können..

Von Zacatecas y Guadalupe

Nach einiger Zeit muss man ja auch mal wieder runter und so sind wir einfach den Fußweg gegangen. Man kommt wieder durch kleine Gässchen, sieht was die Leute so treiben, hin und wieder sieht man auch ein tolles Auto (der weiße ist mein Lieblingsauto)

Von Zacatecas y Guadalupe

Ich glaube so viel haben wir dann gar nicht mehr gemacht den Tag. Solang ich mich erinnere sind wir noch durch die beleuchtetet Stadt gelaufen was nochmal ganz anders wirkt als am Tag. Ihr könnt es ja auf den Bildern vergleichen! Am nächsten Tag haben wir noch eine kleine Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht. Viel verstanden habe ich nicht, hat ein bisschen undeutlich und schnell gesprochen die Frau am Mikrofon.. Egal, war trotzdem schön und man konnte sich noch Ideen für den nächsten Tag holen. So sind wir noch zu einer alten Stierarena gekommen, wo heute ein 5 Sterne-Luxushotel drin ist. Man kann aber trotzdem rein zum anschaun.

Von Zacatecas y Guadalupe

Hinter der Arena ist auch noch ein altes Aquädukt zu sehen. Sehr schöne Gegend da! Auch ein großer Park mit viel Grün war dort in der Nähe.. Sonst sieht man ja nur Staub und Dreck hier! Also letzte große Aktion in Zacatecas fehlt eigentlich nur noch die Minentour. Ein bisschen außerhalb der Stadt gibt es ein Schaubergwerk, wo man erstmal mit einem kleinen Zug in den Berg hineingefahren wird und danach zu Fuß durch die Stollen läuft. Leider geben die Fotos nicht allzuviel her, oder man braucht einiges an Fantasie, aber es war toll. Wer mehr wissen will: ich geb euch gern die Adresse ;)

Von Zacatecas y Guadalupe

Einen Tag waren wir in der Nähe in einem kleinen Örtchen Namens Guadalupe. Was da jetzt soo besonders dran war wissen wir alle nicht. Wir sind mittlerweile alle ein wenig irritiert wo denn nun die Jungfrau von Guadalupe erschienen sein soll. Jeder erzählt was anderes und so weiß man auch nicht mehr was man glauben soll.. Eine Sache fand ich dann aber doch interessant! Neben zahlreichen Statuen und Marienfiguren findet man auch den Kinderdoktor.

Von Zacatecas y Guadalupe

Irgendwie hab ich diese Passage im Religionsunterricht verpasst.. schon ein wenig kitschig die Mexikaner.. Vor allem sind zu Weihnachten alle Kirchen mit bunten !blinkenden! Lichterketten geschmückt. Aber das nicht zu knapp! Im Endeffekt war die Reise nach 30 min Besichtigung, einem Taco und der Rückfahrt beendet und wir waren wieder in Zacatecas :)
Im großen und ganzen gibts dann auch von dieser Etappe nicht viel mehr zu berichten. Hoffentlich brauch ich für den nächsten Bericht nicht schonwieder so lange um zu schreiben. Sonst komm ich ja gar nicht mehr nach mit den ganzen Erlebnissen! Da hab ich mir aber ganz schön was aufgeladen mit dem Blog ;) Aber wenn ich die Resonanz so sehe freut es mich doch immer wieder! Für heute sind meine 1,5 Stunden getan und jetzt geh ich in die Küche.. In diesem Sinne alles Gute und bis bald!